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Warnung WHO-Leitfaden gut für Kinder, aber schlecht für Apple & Co.

25.04.2019, 13:41  |  1954   |   |   

Wie die "NYT" berichtet, legte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch einen Leitfaden darüber vor, wie viel Zeit Kinder vor elektronischen Bildschirmen verbringen sollten.

Eine zeitliche Begrenzung und in einigen Fällen auch die Entfernung von Bildschirmen bei Kindern unter 5 Jahren wird zu gesünderen Erwachsenen führen, teilte die Organisation den Vereinten Nationen mit. Säuglinge unter einem Jahr sollten keinen elektronischen Bildschirmen ausgesetzt sein. Kinder von 2 bis 4 Jahren nicht mehr als eine Stunde pro Tag.

Aber iPads und andere elektronische Geräte wegzunehmen, sei nur ein Teil der Lösung. Kinder unter 5 Jahren sollten mehr Bewegung und Schlaf bekommen, um bessere Gewohnheiten zu entwickeln, um Risiken von Fettleibigkeit und anderen Krankheiten im Jugend- und Erwachsenenalter besser abzuwehren.

"Die frühe Kindheit ist eine Zeit der schnellen Entwicklung und eine Zeit, in der die Lebensgewohnheiten durch die Familie beeinflusst werden können, um die Gesundheit zu verbessern", so Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Generaldirektor der WHO.

Da sich frühere Generationen um die Auswirkungen von Radios und Fernsehern Sorgen machten, untersuchen die Forscher heute die Auswirkungen der "Bildschirmzeit". Es gibt bislang jedoch nur wenige Daten über die kurz- und langfristigen Auswirkungen in den ersten Lebensjahren. Anders sieht es für Kinder im Alter von 9 bis 10 Jahren aus, denn das National Institutes of Health hat ein 300 Millionen US-Dollar teures Projekt finanziert.

Und im Jahr 2016 veröffentlichte die American Academy of Pediatrics (A.A.P.) Richtlinien, die ausschließlich Video-Chatting für Kinder unter 18 Monaten empfehlen. Und es wurde empfohlen, nur "hochwertiges Programm" für Kinder im Alter von 18 bis 24 Monaten zu zulassen. Und Kinder von 2 bis 5 Jahren sollten nur eine Stunde pro Tag ausgewählte Programme sehen dürfen.

Die neuen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation gehen über die Empfehlungen der A.A.P. hinaus.

Quelle:

NYT

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