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Hans-Werner Sinn Hans-Werner Sinn verteidigt Studie zur Klimabilanz von Elektroautos

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
26.04.2019, 09:22  |  9051   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Präsident des Münchener Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, und der Kölner Physikprofessor Christoph Buchal haben ihre in die Kritik geratene Studie zur Klimabilanz von Elektroautos verteidigt. In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" widersprechen Sinn und Buchal dem Vorwurf, das E-Auto künstlich schlechtgerechnet zu haben. Die Forscher hatten den CO2-Ausstoß zweier Autos gleicher Größenklasse (Tesla Model 3 mit 75 kWh Batterie und Mercedes C 220 d) verglichen und kamen zu dem Schluss, dass das E-Auto beim deutschen Strommix einen um 11 bis 28 Prozent größeren CO2-Ausstoß je Kilometer mit sich bringe.

Im Gegenteil hätten sie das E-Auto "durch verschiedene Annahmen optimistischer beurteilt, als es möglich gewesen wäre", schreiben die beiden Forscher. Sie legten unter anderem dar, dass sie weder durch die Verwendung bestimmter Fahrzyklen (NEFZ) das Dieselauto bevorzugt hätten, noch die Lebensdauer der Batterie zu kurz beziffert hätten. Sinn und Buchal verweisen zudem auf Berechnungen des Volkswagen-Konzerns, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. VW hatte errechnet, dass ein E-Golf beim heutigen deutschen Strommix geringfügig mehr CO2 je Kilometer ausstoße als ein Diesel-Golf. "VW kommt so gesehen zu fast identischen Werten wie wir", schreiben die Forscher in dem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
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8 Kommentare

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Kommentare

Die NASA hat die massive Begruenung der Erde durch CO2 Duengung alleine seit 1980 hier im Bild dargestellt:

https://www.nasa.gov/feature/goddard/2016/carbon-dioxide-fer…


Bild: https://www.nasa.gov/sites/default/files/thumbnails/image/change_in_leaf_area.jpg



Zu C3 Pflanzen gehoert uebrigens auch Reis und Weizen. Auch C4 Pflanzen profitieren weiterhin, weil sie mit hoeherem CO2 Gehalt widerstandsfaehiger gegen Wasserknappheit werden.

Nun auszudenken, welche Hungersnoete wir heute weltweit haetten, wenn wir weiterhin im kalte, karge, trockenen und stuermischen Klima der kleien Eiszeit leben muessten! Nicht ohne Grund nannte man die waermste Periode nach der Eiszeit vor ein paar tausend Jahren das "Klimaoptimum", mit dem Aufstieg des Menschen und gruener, mit Seen gesprenkelter Sahara!
Mit einem Verbrenner zu fahren, ist ein grüner Akt. Es ist Recycling toter Kohle und toten Erdöls zu lebensspendendem CO2.
Es gibt C3 und C4 Pflanzen.
Das Wachstum von C3 Pflanzen wird merklich gesteigert durch erhöhte CO2 Konzentrationen bis 1000 ppm. (Heute 400 ppm)
Zu den C3 Pflanzen gehören auch Bäume.
Mais z.B. gehört zu den C4 Pflanzen, die von einem weiteren CO2 Konzentrationsanstieg nicht mehr profitieren.
Sinn kontert gekonnt.
Er ist ein Intelligenter.
Das kann man nicht von jedem Politiker behaupten, egal ob männlich oder weiblich.
Dass CO2 Ursache für Klimaveränderungen sei, ist vollkommener Quatsch!

Im Gegenteil, CO2 ist lebensnotwendig für Flora und Fauna:

https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik

https://www.youtube.com/watch?v=FpF-OXHJwBc

Russland und China und Indien bauen zur Zeit an an ca. 600 neuen Kohlekraftwerken!

Nur Schwachmaten wollen mit einem "Kohleausstieg" Deutschlands das Weltklima retten und zerstören dabei unsere Energiewirtschaft. Windkraft- und Solaranlagen sind nicht grundlastfähig und damit nicht geeignet, eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten. Und mit dieser dann instabilen Energieversorgung will man Elektroautos betanken???

Es ist ja nicht so, dass man im Bundestag nicht informiert wäre, aber die Lüge vom angeblich "klimaschädlichen" CO2 wird weiter für politisch schwachsinnige Projekte benutzt:

https://www.youtube.com/watch?v=xJSVjCrrCu0

Für alle "Klimaschutz"-Träumer, falls sie nicht völlig borniert und aufklärungsresistent bzw. schon religiös indoktriniert sind:

https://www.youtube.com/watch?v=P0iuARzOFkQ&feature=youtu.be
Auch der Atomausstieg erst erst sicher wenn die AkWs abgebaut sind. Grundsätzlich macht rin Umweltschonendes Verhalten Sinn. Aber wir leben jetzt und nicht im Mittelalter. Den Menschen das Autofahren in den Städten zu verbieten ist kontraproduktiv.

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