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Diesel-Abgasskandal Ermittlungsstand VW-Abgasskandal: Was ist bislang noch unklar?

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Gastautor: Markus Mingers
31.05.2019, 10:52  |  733   |   

Im Abgasskandal blickt mittlerweile kaum einer mehr durch. Nahezu wöchentlich macht einer der Hersteller Schlagzeilen, da sich der Verdacht auf immer mehr Modelle bezieht. Doch was wissen die Behörden schon? Wer wusste von den Manipulationen?

 

 

Wie kam es überhaupt zum Diesel-Abgasskandal?

 

 

In Deutschland, den USA und vielen weiteren Ländern existieren Stickoxid-Grenzwerte, durch die sichergestellt werden soll, dass die produzierten Fahrzeuge nicht zu viele Schadstoffe abgeben. Diese Grenzwerte wurden beim Diesel allerdings nicht eingehalten. Es wurde jedoch vorgetäuscht als wäre dies der Fall, indem das Auto im Prüfstand angezeigt hat, dass der Wert eingehalten wird, in Wahrheit auf der Straße jedoch mehr Schadstoffe in Luft abgab.

 

Die Idee der Manipulation geht laut Handelsblatt auf den Hersteller Audi zurück, der bereits 1999 eine Möglichkeit entwickelt hat, möglichen strengeren Grenzwerten entgegenzuwirken. Audi nutzte die Technik jedoch zunächst nicht, während VW die Anfänge mit dem Dieselmotor EA 189 machte.

 

 

Wer wusste von den Manipulationen?

 

 

Wer von den Konzernvorständen genau Bescheid wusste, ist offiziell nicht abschließend geklärt. Experten gehen jedoch davon aus, dass dies unter normalen Umständen der Fall sein sollte, so auch das Landgericht Düsseldorf.

 

Laut VW wurde die Entscheidung zu betrügen auf mittlerer Ebene getroffen, ohne die Kenntnis der obersten Vorstandsmitglieder. Allerdings existieren laut Spiegel Aussagen, dass der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn schon im Februar 2015 von dem Betrug wusste. Zudem soll 2007 ein Ingenieur zahlreiche Manager darüber informiert haben, dass das Einhalten der Grenzwerte ohne Manipulation nicht möglich sei.

 

 

Wie die Auffassung des Landgerichts Düsseldorf zeigt, stehen die Chancen momentan besser denn je, zu seinem Recht zu kommen.

 

Also gehen auch Sie gegen die vermeintlichen großen Konzerne vor und holen Sie sich Ihr Recht. Für Sie als betroffene Person existieren zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie Ihre Autofinanzierung widerrufen, woraufhin Sie die bereits gezahlten Raten zurückerhalten. Im Gegenzug zahlen Sie eine Nutzungsentschädigung, aber können Ihr Schummel-Auto abgeben.

 

Auf unserer Website können Sie Ihren Anspruch kostenfrei prüfen lassen: https://recht-einfach.de/widerruf-autokredit/

 

Die zweite Möglichkeit ist die Rückabwicklung Ihres Vertrages. So werden Sie Ihr Auto los und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. Die aktuellen Urteile im Abgasskandal versprechen nur Gutes.

 

Auch diesen möglichen Anspruch können Sie kostenfrei bei uns prüfen lassen: https://recht-einfach.de/diesel-abgasskandal3/

 

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:https://www.youtube.com/watch?v=_HjF0X2G6kM

 

 

Bei weiteren Fragen zum Thema “Abgasskandal”, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

 

 

 

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Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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