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Politologe Falter Merkel muss über Gesundheitszustand aufklären

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
11.07.2019, 21:03  |  1452   |   |   
Mainz (dts Nachrichtenagentur) - Der Mainzer Politikwissenschaftler Jürgen W. Falter ist der Meinung, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Öffentlichkeit über ihren Gesundheitszustand informieren müsse, obwohl dies rechtlich ihre "Privatsache" sei. "Die Kanzlerin muss die Öffentlichkeit informieren. Es entsteht sonst der Eindruck, dass etwas Schlimmeres dahinter stecken könnte", sagte Falter dem "Mannheimer Morgen" (Freitagsausgabe).

Wenn Merkel wirklich ernsthaft beeinträchtigt wäre, solle das die Bevölkerung wissen, so der Politikwissenschaftler weiter. "Denn eine solche Krankheit würde ja ihrer Regierungstätigkeit schaden", so Falter. Es gehe bei dieser Frage um die Außenvertretung Deutschlands in Europa und in der Welt. "Und da ist die Rolle von Angela Merkel als Bundeskanzlerin ungemein wichtig", sagte der Politikwissenschaftler dem "Mannheimer Morgen".


4 Kommentare

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Kommentare

@ bodystyler:
NEIN, aus diesem Grunde ganz gewiss nicht, Beethoven war taub und hat die 9. komponiert!!!
Einer hat gezittert und trotzdem die Welt bis zum Abgrund geführt, das Volk ist ihm trotz Zitterns hinterhergerannt.

Sie soll zurücktreten, ja, weil sie eine unsägliche Migrationspolitik 2015 auf die Spitze hat treiben lassen, trotz unzähliger Warnungen.
Sie soll zurücktreten, ja, weil sie als Physikerin nicht klar genug Kante gegen den CO2-Unsinn gibt.
Sie soll zurücktreten, ja, weil sie trotz Physik- und damit Mathematikstudium den irrwitzigen Euro-Versuch auf Kosten der deutschen Steuerzahler und der deutschen Wirtschaft unterstützt (Target, ESFS, ESM, europäische AL-Versicherung, europäisches Finanzministerium, und und und).

Gruß oldmik
Ja, nicht aufklären, sie sollte zurücktreten. Eine kranke Person in diesem Ausmaß, sollte ein so hohes politisches Amt nicht weiterführen.
M. K.
Ich teile weder die Meinung von Prof. Falter noch die des Kommentators Tormenta.

Letztgenannter konstatiert zwar, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Kanzlerin auch von Ärzten nicht per Blickdiagnose erklärbar seien, nichtsdestotrotz folgt dem ein Schwall möglicher Diagnosen und Feststellungen, was es ganz bestimmt nicht sei. Dieser pseudowissenschaftlich angehauchte Kommentar scheint mir eher ein Querschläger aus der "Merkel-muss-weg"-Ecke.

Ich bin hier ganz bei Kubicki, dass auch Personen des öffentlichen (politischen) Lebens ein Recht auf Privatsphäre haben. Die Kanzlerin scheint mir geerdet genug, um sich mithilfe ihrer Ärzte selbst ein Bild über ihren Gesundheitszustand und ihre Amtstauglichkeit verschaffen zu können und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und über diese Schlussfolgerung muss sie die Öffdentlichkeit informieren - und nicht über Diagnosen.
Merkels Gesundheit ist nicht Privatsache

Die wiederholten Zitteranfälle von Kanzlerin Merkel werden von Staatsfunkern und Leidmedien weitestgehend dem unantastbaren Privatbereich zugeschrieben. Das ist menschlich verständlich, aber auf politischer Ebene nicht angemessen.

Nach gängiger Darstellung hat die Kanzlerin im Jahre 2015 die Grenzöffnung für Millionen unkontrollierter Einwanderer im Alleingang veranlasst. Das war eine Situation, welche den sofortigen Ausschlag für ihre Entscheidung gab. Solche Situationen kommen auch in Zukunft auf die Kanzlerin zu. Grob angerissen könnten „militärische Bewegungen“ auf Deutschland zukommen – besonders vermeintliche – in denen unverzüglich zu entscheiden wäre. Und da müssen Fragen an die vollständige Vigilanz – also die geistige Wachheit – und die objektive Entscheidungsfähigkeit gestellt werden.

Frau Merkels Zitteranfälle sind sicher ungewöhnlich und auch von Ärzten nicht per Blickdiagnose erklärbar. Zu denken ist an Störungen des (extrapyramidalen) Nervensystems, an psychische Faktoren oder beides zusammen. Auch Unterzuckerung mit und ohne Diabetesmedikamente kommt in Betracht. Der von der Kanzlerin bekanntgegebene Wassermangel scheidet als Erklärung aus.

Das Hauptproblem kommt erst jetzt. Unabhängig von der Diagnose erscheint eine psychische Überlagerung oder Triggerung der Symptome möglich, sogar wahrscheinlich. Eine etwaige Therapie wird in aller Regel diese Triggerung prophylaktisch durch Medikamente zu dämpfen oder auszuschalten suchen. Das heißt, dass muskelentspannende und / oder psychisch sedierende Substanzen – grob Psychopharmaka genannt – verabreicht werden. Und hier sind wir am Punkt. Die Nebenwirkungen dieser Substanzen beeinträchtigen in aller Regel die Vigilanz und das klare Urteilsvermögen. In welchem Ausmaß sie das tun, hängt vom Patienten und der Dosierung ab. Auch Laien kennen die Warnhinweise, dass das Führen von Maschinen bei Einnahme dieser Medikamente ebenso beeinträchtigt werden kann wie die Urteilsfähigkeit. So sollten Patienten, die Psychopharmaka einnehmen, möglichst keine notariellen oder sonst wichtigen Verträge unterschreiben.

Kurz und brutal: Sollte Frau Merkel diese oder ähnliche Medikamente erhalten, so muss ihr Urteilsvermögen in Stress-und Krisensituationen als beeinträchtigt gelten. Eine weitere Amtsführung, die auch den sofortigen Entscheid über militärische Einsatzbefehle verlangen kann, erscheint dann nicht verantwortbar.

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/01/merkels-gesundh…

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