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SDAX INDUS Holding leidet unter Autokrise

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
08.08.2019, 09:36  |  377   |   |   

Die INDUS-Gruppe (ISIN: DE0006200108) hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2019 den Konzernumsatz um 3,8 % auf 876,5 Mio. Euro (Vorjahr 844,7 Mio. Euro) gesteigert.

Das Konzern-EBIT ging um 12,6 % auf 66,5 Mio. Euro (Vorjahr 76,1 Mio. Euro) zurück. Hauptgrund ist ein um 9,4 Mio. Euro geringerer EBIT-Beitrag des Segments Fahrzeugtechnik. Ursächlich dafür ist die schwierige Lage in der Automobilindustrie.

Wenigstens zeigt der operative CashFlow eine deutlich positive Entwicklung im ersten Halbjahr, der aus einem verbesserten Working Capital Management und einem im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres niedrigeren Bestandsaufbau resultiert. Der operative Cashflow im ersten Halbjahr beträgt +24,4 Mio. Euro gegenüber -22,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Fazit der Ergebnisse des ersten Halbjahres ist eine moderate Prognosereduktion: "Auf der Basis der vorläufigen Halbjahreszahlen und der reduzierten Erwartungen aufgrund der Situation in der Automobilindustrie für das zweite Halbjahr 2019 und unter Berücksichtigung des Ergebnisbeitrags aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung in Höhe von 16,5 Mio. Euro (voraussichtlich im dritten Quartal 2019, wie in der Ad-hoc-Meldung vom 23. Juli 2019 mitgeteilt) erwarten wir nunmehr im Konzern für das Gesamtjahr 2019 bei stabiler Umsatzprognose ein operatives Ergebnis (EBIT) im Bereich zwischen 152 bis 158 Mio. Euro, statt wie bisher zwischen 156 und 162 Mio. Euro."

Bau/ Infrastruktur und Maschinen- und Anlagenbau auf hohem Margenniveau

Zur INDUS-Gruppe gehören aktuell 46 Beteiligungen, die in fünf Segmenten tätig sind. Die ertragsstarken Segmente Bau/Infrastruktur und Maschinen- und Anlagenbau erzielten also wohl weiterhin sehr gute Ergebnisse. Im Segment Fahrzeugtechnik verstärkte sich dagegen die Margenschwäche der Serienzulieferer bei rückläufigen Absatzzahlen und einem insgesamt hohen Branchendruck, was die Prognose leicht verschlechtert. Die Unternehmen des Segments Medizin- und Gesundheitstechnik spüren auf weiterhin gutem Ertragsniveau die Auswirkungen einer steigenden Wettbewerbsintensität und der Regularien der EU-Medizinprodukte-Verordnung. Das Segment Metalltechnik entwickelte sich positiv: {loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

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24.07.19