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OTS Roderich Schätze / elumeo SE: Trotz Betrugsermittlungen der ...

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
14.08.2019, 10:09  |  225   |   |   

elumeo SE: Trotz Betrugsermittlungen der Staatsanwaltschaft und hoher Millionenklage - Warum verhindert der Vermögensverwalter FPM und die anderen großen Fonds eine Aufklärung durch Sonderprüfer? (FOTO) Berlin (ots) -
Die Ottoman Strategy Holding (Suisse) S.A. (OSH), Ankeraktionärin des in die Negativ-Schlagzeilen geratenen Schmuckhandelsunternehmens elumeo SE, besteht weiterhin auf der Einsetzung eines Sonderprüfers. Dieser soll aufklären, warum das Unternehmen unter der Führung des Vorsitzenden Wolfgang Boyé in eine schwere Krise geraten ist. Er soll auch aufklären, wie das Management der elumeo SE den thailändischen Schmuckhersteller PWK bewusst in die Insolvenz laufen ließ und Schuld am Arbeitsplatzverlust von über 600 Arbeiter - überwiegend Frauen - trägt. Dafür interessiert sich inzwischen auch die Staatsanwaltschaft Berlin, die gegen Wolfgang Boyé und seine geschäftsführenden Direktoren Bernd Fischer und Thomas Jarmuske unter anderem wegen Betrugs ermittelt (Aktenzeichen 242 Js / 540 /19).

In der jüngsten ordentlichen Hauptversammlung vom 7. August 2019 wurde der Antrag auf Einsetzung eines Sonderprüfers mehrheitlich abgelehnt, unter anderem - wie Wolfgang Boyé jetzt öffentlich erklärte - mit den Stimmen der Aktionäre FPM (Frankfurt Performance Management AG) und weiteren großen Fonds.

Ein Vertreter der OSH: "Es ist schon sehr erstaunlich, dass Aktionäre wie insbesondere FPM (Frankfurt Performance Management AG) unter ihrem Vorstand Raik Hoffmann sich gegen den Einsatz eines Sonderprüfers bei der elumeo SE wehren. Gerade sie sollten in Verantwortung für das von ihnen verwaltete Vermögen Dritter größtes Interesse an der Aufklärung der Vorgänge bei der elumeo SE und den verheerenden Managemententscheidungen von Wolfgang Boyé haben. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass gegen den
Verwaltungsratsvorsitzenden Wolfgang Boyé und seiner
geschäftsführenden Direktoren Bernd Fischer und Thomas Jarmuske unter anderem wegen Betrugs strafrechtliche Ermittlungen laufen und das Unternehmen von einer millionenschweren Schadensersatzklage bedroht wird. FPM hat das Vermögen ihrer Investoren in ein Unternehmen gesteckt, das rapide an Wert verliert. Die einst hoch bewerteten Aktien liegen nun unter 1 Euro. FPM schulden aber nicht nur ihren Investoren eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle durch einen neutralen Sonderprüfer, sondern auch den über 600 arbeitslosen Menschen in Thailand und den von Gefängnisstrafe bedrohten PWK-Geschäftsführern."

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