Exklusiv bei w:o Schwellenland-Experte Mark Mobius: Indien könnte das nächste China sein

07.10.2019, 13:50  |  8894   |   |   

Bisher berichten westliche Medien kaum über den indischen Aktienmarkt. Dabei bietet dieser laut Mark Mobius langfristig ein hohes Wachstumspotenzial.

Schwellenländer-Guru Mark Mobius erklärte exklusiv gegenüber wallstreet:online: „Meine langfristigen Aussichten für den indischen Aktienmarkt sind sehr positiv. Ich glaube, dass die Marktkapitalisierung des indischen Aktienmarkts langfristig der von China entsprechen wird. Dies wird durch das steigende Bruttoinlandsprodukt (BIP) und einen zunehmenden Anteil des BIPs aus Unternehmensgewinnen geschehen.“ Und weiter: „Außerdem glaube ich, dass immer mehr indische Staatsunternehmen privatisiert werden, was die Marktkapitalisierung weiter erhöhen wird.“

Westliche Medien berichten bisher wenig über den indischen Aktienmarkt. Das ist erstaunlich, denn der Nifty 50, der wichtigste Aktienindex Indiens, gewann innerhalb von 5 Jahren fast 47 Prozent hinzu. Beim DAX waren es im selben Zeitraum nur etwa 28 Prozent. Und Indien bietet durch sein hohes Wirtschaftswachstum und seine demographische Entwicklung auch zukünftig hohe Wachstumschancen.

2018 lag das Wirtschaftswachstum der Indischen Union laut der Weltbank mit sieben Prozent über dem von China (6,6 Prozent). Allein die demographische Entwicklung der größten Demokratie der Welt – 2022 wird Indien mit 1,5 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt sein – spricht für sich.

Im Mai dieses Jahres wurde Narendra Modi von der hindu-nationalistischen BJP erneut zum Ministerpräsident Indiens gewählt. Die Wiederwahl hatte für einen historischen Börsen-Boom in Indien gesorgt, denn Modi gilt als wirtschaftsliberal und setzt sich für die Privatisierung von Staatsbetrieben ein. Erstmals in seiner Geschichte war der Leitindex Sensex der Börse Mumbai über die Marke von 40.000 Punkten geklettert, so die ARD.

Suresh Tantia, Senior Investment Strategist im CIO-Büro Asia Pacific der Credit Suisse, hatte Mitte September 2019 gegenüber CNBC erklärt: „Es könnte ein wenig dauern, bis sich der indische Aktienmarkt wieder kräftig erholt. Aber ich denke, Anleger mit einem Investmenthorizont von einem halben Jahr, können leicht zehn Prozent Rendite von jetzt ab mitnehmen.“

Seit 1991 wird die Wirtschaft das ehemals sozialistischen südasiatischen Landes zunehmend liberalisiert. Dies geschah unter anderem durch eine Öffnung zum Westen hin, die Privatisierung vieler Staatsbetriebe, eine Deregulierung von Märkten sowie eine Zunahme von ausländischen Direktinvestition. Trotzdem ist die Indische Union weiterhin ein typisches Schwellenland: Armut, hohe Ungleichheut, Korruption sowie schlechte Infrastruktur und Gesundheitsversorgung sind allgegenwärtig. 2019 lag das BIP pro Kopf in Indien bei 2.198 US-Dollar. Zum Vergleich in China waren es im selben Zeitraum 10.153 US-Dollar. Doch bereits 2024 soll das BIP pro Kopf in Indien auf 3.277 US-Dollar angewachsen sein, so Experten von Statista.

Autor: Ferdinand Hammer



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