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Höcke "Jetzt wollen wir regieren"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
27.10.2019, 21:45  |  3182   |   |   
Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Björn Höcke, AfD-Spitzenkandidat in Thüringen, hat angesichts des Wahlergebnisses bei der Landtagswahl die generelle Bereitschaft der AfD für die Bildung einer Regierung betont. "Wir stehen zu unserem Wort, wir wollen staatspolitische Verantwortung tragen. Wir sind eine bürgerlich-patriotische Kraft, die in den letzten fünf Jahren eine gute parlamentarische Arbeit in der Opposition gemacht hat - und jetzt wollen wir regieren", sagte Höcke dem Fernsehsender Phoenix am Sonntag.

Thüringen müsse neu aufgestellt werden. In Richtung CDU sagte er, die Partei müsse sich entscheiden, "ob sie weiter dem rot-grünen Zeitgeist hinterher hecheln oder zu ihren konservativen Wurzeln zurück kehren will". Höcke fügte hinzu: "Ich sage der CDU: Wenn ihr den Weg so weiter geht, den ihr in den letzten Jahrzehnten eingeschlagen habt, dann werdet ihr den Weg der italienischen Christdemokratie gehen, und das ist der Weg in die politische Bedeutungslosigkeit." Laut den Ergebnissen der letzten Hochrechnung wäre in Thüringen keine Regierungsbildung ohne die Linke oder die AfD möglich. Die CDU, die voraussichtlich drittstärkste Kraft wird, hat eine Regierungsbildung mit den beiden Parteien bereits ausgeschlossen. Eine Mehrheit für die amtierende Rot-Rot-Grüne-Regierung unter Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wird offenbar nicht erreicht.
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3 Kommentare

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Kommentare

Selber glaube ich nicht an eine Änderung der bisherigen Festlegung der Kartelparteien. So schön es sich anhören mag, dass die CDU einen Schritt weg von der Rot-Grünen Festlegen machten könnte, doch so wenig Überzeugung und Aussagekraft ist da bisher hörbar geworden !

Die Frage ist in der Tat, ob diese Zurücksetzung der AfD, dieses Schmudelimage das die Kartelparteien hier aufdrücken wollen, dazu führen könnte, dass die AfD doch gerade Stimmen gewinnen könnte. Oder nicht doch, es doch dazu führt, sie weiter für unwählbar zu halten!
Sollte die AfD wieder außen vorgelassen werden, wird die nächste Wahl noch ganz anders ausgehen; man kann nicht ungestraft sinnlose Koalitionen konstruieren, die niemand der Wählerschaft will.

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