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Marktkommentar: Tilmann Galler (J.P. Morgan):  Bislang nur einer von sechs Rezessionsindikatoren mit erhöhtem Risiko
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Marktkommentar Tilmann Galler (J.P. Morgan): Bislang nur einer von sechs Rezessionsindikatoren mit erhöhtem Risiko

Nachrichtenquelle: Asset Standard
18.11.2019, 14:00  |  475   |   |   

Das sich allmählich dem Ende zuneigende Jahr 2019 hat einige turbulente Momente geboten.

  • Folgen der expansiven Geldpolitik für die Märkte: Verschuldung verliert an Relevanz
  • Einkaufsmanagerindex für verarbeitendes Gewerbe im Risikobereich
  • Herausforderungen im Spätzyklus: Notwendigkeit, zusätzliche Ertragsquellen zu suchen

Das sich allmählich dem Ende zuneigende Jahr 2019 hat einige turbulente Momente geboten. Dabei gilt es nach Ansicht von Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt, jedoch nicht aus den Augen zu verlieren, dass es sich um ein erfreuliches Kapitalmarktjahr handelt, das bislang die besten Renditen seit 2014 bietet. „Diese positive Entwicklung ist ein Beleg dafür, dass der Spätzyklus an den Märkten immer wieder auch zu guten Erträgen führt“, so Galler bei der Vorstellung des Guide to the Markets für das vierte Quartal 2019. Die große Frage sei aber nun, wann der spätzyklischen Rally die Luft ausgeht. Die zentralen Fragestellungen dazu sind: Wie groß sind die Rezessionsrisiken und lassen sich diese messen? Welche Werkzeuge haben die Notenbanken noch und helfen diese noch, das Wachstum zu stabilisieren? Wichtig sei zudem, die Folgen der expansiven Geldpolitik für die Märkte sowie die speziellen Herausforderungen im Spätzyklus zu beobachten.

Wachstum rückläufig

Das Wirtschaftswachstum weltweit schwächt sich weiter ab: Die US-Wirtschaft fällt aktuell zurück von Wachstum über dem Trend auf Trendwachstum in Höhe von knapp 2 Prozent. 2020 könnte es nach Analyse von Tilmann Galler sogar zu einem Unter-Trend-Wachstum kommen. Das Wachstum der Eurozone ist von 2,8 Prozent auf nur noch 1,1 Prozent zurückgegangen – damit könnte der Weg in eine Rezession für einige Länder nicht mehr weit sein. Um die globale Lage besser beurteilen zu können, ist ein Blick auf die Schwellenländer – insbesondere China – notwendig. Denn das Reich der Mitte macht allein bereits rund 27 Prozent des aktuellen Wirt­schaftswachstums weltweit aus. „Zwar liegt China am unteren Rand des offiziell angestrebten Wachstumskorridors von 6 bis 6,5 Prozent, doch sollten die bisher verabschiedeten Konjunkturmaßnahmen ausreichen, um für eine Stabilisierung des Wirtschaftswachstums zu sorgen“, erläutert Galler.   

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