Dividenden reichen nicht für den Ruhestand! Achte auch auf diese 3 Dinge und werde finanziell wirklich frei!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
24.05.2020, 09:32  |  1135   |   |   

Es existiert ein weit verbreitetes Missverständnis, wenn es um die Themen Ruhestand, passives Einkommen und finanzielle Freiheit geht. Häufig ist der Tenor, dass hohe und einigermaßen beständige Dividenden ausreichen, um finanziell wirklich frei zu werden. Eine Sichtweise, die womöglich zu falschen Rückschlüssen führt.

Gerade das Coronavirus und der damit verbundene Crash hat ein weiteres Mal gezeigt, dass Dividendenaktien mit hohen Renditen teilweise sehr unsicher sind. Das kann zu Kürzungen führen. Und zum Wegbrechen der Investitionsthesen, wodurch aus der finanziellen Freiheit plötzlich ein geplatzter Traum wird.

Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf andere wichtige Dinge, mit deren Hilfe man wirklich finanziell frei werden kann. Dabei können Dividenden eine Rolle spielen, müssen es jedoch nicht zwangsläufig.

1. Achte auf die Gesamtrendite!

Ein erster wichtiger Faktor, den man trotz der anvisierten finanziellen Freiheit nämlich nicht außer Acht lassen sollte, ist die Gesamtrendite. Im Endeffekt ist eine Dividende natürlich mit einigen Vorteilen verbunden: Man erhält regelmäßig einiges an Cash zurück. Man muss eben nicht eine Aktie verkaufen, um das Leben zu finanzieren. Aber eine Dividende ist nicht alles.

Der Fokus sollte weiterhin auf der Gesamtrendite des Portfolios liegen. Bloß wer auf die besten Ergebnisse und intakte, wachsende Geschäftsmodelle achtet und hier auf sehr sorgfältige Chance-Risiko-Verhältnisse Wert legt, der wird langfristig starke Renditen einfahren. Und sein Vermögen signifikant ausbauen können.

Das lässt einen dank des Zinseszinseffektes reich werden. Und über kurz oder lang eben auch finanziell frei, wobei Dividenden Teil dieser Gesamtrendite sein können. Jedoch sollte man eben nicht den Fokus des erfolgreichen, unternehmensorientierten Investierens verlieren. Insbesondere nicht in der Ansparphase. Später könnten Dividenden noch immer vermehrt das Portfolio zieren. Wobei es auch im Alter nicht verkehrt ist, weiterhin auf die Gesamtrendite zu achten.

2. Diversifikation als Wegbereiter der Freiheit

Zusätzlich zu einem Ansatz, der die Gesamtrendite in den Vordergrund stellt, sollten Investoren jedoch auch nicht die Diversifikation vergessen. Insbesondere dann nicht, wenn es um das Thema Ruhestand geht. Oder eben die Altersvorsorge im Allgemeinen, wo man den Kapitalerhalt bei Chancenorientierung in den Vordergrund stellen sollte. Oder eben auch die Zuverlässigkeit, sei es bei Dividenden oder generell.

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