Harald Seiz und Karatbars Strafanzeige gegen Verleger, Chefredaktion und Redakteure des Handelsblatt (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
20.08.2020, 17:45  |  351   |   |   
Stuttgart (ots) - Am Mittwoch, 12. August 2020, hat Harald Seiz, als
Geschäftsführer der Karatbars International GmbH, Strafanzeige mit Strafantrag,
gegen den Chefredakteur des "Handelsblatt", zweier Redakteure des "Handelsblatt"
sowie die Geschäftsführung der Handelsblatt GmbH, wegen Kreditgefährdender
Beleidigung, Beihilfe oder Anstiftung zur Verletzung von Privatgeheimnissen
sowie Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen
Geheimhaltungspflicht gestellt.

Bereits zuvor, am 15. Juli 2020, hatte Harald Seiz Strafanzeige und Strafantrag
wegen des Verdachts der Anstiftung zur Verletzung des Dienstgeheimnisses und
einer besonderen Geheimhaltungspflicht, nach Paragraf 353b sowie Paragraf 26
StGB (Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland) und eines möglichen
Verstoßes gegen das Landesdatenschutzgesetz Baden-Württemberg (Deutschland),
wegen aller in Betracht kommenden Delikte, gegen zwei Redakteure und den
Chefredakteur des "Handelsblatt", bei der deutschen Staatsanwaltschaft in
Stuttgart gestellt. Die Vorgangsnummer der Staatsanwaltschaft Stuttgart lautete
hierzu zuerst: Js 71420/20 - nunmehr hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart hier
ein finales Aktenzeichen vergeben, mit der Vorgangsnummer: 171 Js 71420/20.

Die Schmähkritik ist eine Äußerung, bei der nicht mehr die Auseinandersetzung in
der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht. Polemische
oder überspitzte Kritik ist hiervon noch nicht erfasst, erforderlich ist
vielmehr, dass die Meinungsäußerung in der Herabsetzung einer Person oder eines
Unternehmens besteht. Der Schutz von Meinungsäußerungen, die sich als Schmähung
Dritter darstellen, tritt hierbei allerdings hinter dem Persönlichkeitsschutz
zurück.

Im Paragraf 186 StGB (deutsches Strafgesetzbuch) heißt es zum Thema Üble
Nachrede: "Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder
verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen
Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich
wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn
die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen
ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Aktuell prüft in Bezug auf Karatbars und deren Geschäftsführer Harald Seiz, ein
umfangreiches Team von Rechtsanwälten und Medienexperten, sämtliche die Artikel
des "Handelsblatt", gleichfalls wird das Internet umfassend durchforstet, hier
unter anderem in Bezug auf eine mögliche Schmähkritik, Schadensersatzansprüche
und etwaige weiter strafwürdiger Tatbestände, welche dann gegebenenfalls zur
Anzeige gebracht werden.
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