3 Aktien, die ich nie verkaufen werde

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
09.11.2020, 13:47  |  3566   |   |   

Eine Aktie für immer zu halten scheint unvorstellbar in einer Welt, in der man immer kürzer an Dingen festhält. Aber als echter Fool, der langfristig denkt und investiert, sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, eine Aktie für immer zu halten. Manchmal ändert sich die Investitionsthese oder unsere finanziellen Bedürfnisse ändern sich. Aber „für immer“ ist eine großartige Haltedauer.

Deshalb hier drei Aktien, die ich nie zu verkaufen beabsichtige: Apple (WKN: 865985), Visa (WKN: A0NC7B) und Disney (WKN: 855686).

Apple

Nur wenige Unternehmen erreichen die Markentreue und Faszination von Apple. Das iPhone ist wohl das erfolgreichste Produkt aller Zeiten und es ist auch nur der Eintritt in das Ökosystem. iPhone-Besitzer geraten schnell an Apple-Hardware wie Macs, iPads, AirPods und Apple-TVs. Die wiederum ziehen Services nach sich. Und dieses Ökosystem hat eines der finanziell erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten geschaffen.

Warum also ist Apple eine Aktie, die ich für immer halten werde? Ein Grund dafür ist, dass das Unternehmen jetzt über 79 Milliarden USD an Cash verfügt. Jedes Jahr kommen weitere Dutzende Milliarden hinzu. Das schafft ein beachtliches finanzielles Fundament, aber letztlich hängt der langfristige Vorteil des Unternehmens von seinen Produkten ab.

Apple-Produkte sind heute im Haushalt von Hunderten von Millionen von Verbrauchern. Und selbst wenn sich die Gewohnheiten ändern, gibt es nur wenige Unternehmen, die so gut positioniert sind, um die Produkte der Zukunft zu entwickeln. Apple hat das letzte Jahrzehnt besetzt, und da nur wenige Unternehmen so skalieren können, wird diese Technologieaktie noch für lange Zeit an der Spitze stehen.

Visa

Finanzielle Transaktionen werden zunehmend bargeldlos getätigt – und das ist das zentrale Geschäft von Visa. Visa ist im Kern ein Kreditkartenunternehmen, aber heute ist es auch ein unverzichtbares Transaktionsnetzwerk.

Was in den letzten Jahren erstaunlich war, ist die Beständigkeit des Visa-Geschäfts. Unternehmen wie Square, Apple und PayPal haben schnelle Zahlungsmethoden entwickelt, die herkömmliche Kreditkarten hätten ersetzen können. Und doch ist das nicht passiert – abgesehen von Direktzahlungen an andere Personen ist man immer noch auf Visa angewiesen. Eine Veränderung am Markt ist offenbar schwieriger zu bewerkstelligen als von vielen erwartet.

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