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ROUNDUP/Ford setzt weiter auf Köln Milliardeninvestition in Elektroauto

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.02.2021, 16:16  |  196   |   |   

KÖLN (dpa-AFX) - Mit einer Milliardeninvestition baut der US-Autokonzern Ford sein traditionsreiches Werk in Köln um, damit dort sein erster Elektro-Kleinwagen für den Massenmarkt hergestellt wird. Bei der Verkündung am Mittwoch blickte Europa-Chef Stuart Rowley zurück auf die Grundsteinlegung des Kölner Ford-Werkes 1930 und sagte: "Heute legen wir einen weiteren Grundstein - für unseren ersten Elektrifizierungs-Hub in Europa." Im zweiten Halbjahr 2023 soll der Stromer auf den Markt kommen. Insgesamt stellt Ford mehr als eine Milliarde Dollar zur Verfügung, also mindestens 830 Millionen Euro.

Die Milliarde ist Teil der noch recht frischen Ford-Strategie, der zufolge bis 2025 konzernweit 22 Milliarden Dollar in die Elektromobilität und 7 Milliarden Dollar in das Thema autonomes Fahren fließen sollen. Schrittweise sollen Autos mit Verbrennungsmotoren auslaufen, ab 2030 will Ford nur noch reine Stromer verkaufen.

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Verglichen mit anderen Wettbewerbern ist das Unternehmen spät dran beim Thema Elektromobilität. Während neben dem reinen E-Anbieter Tesla etwa Renault , BMW und Hyundai /Kia relativ früh in das Segment eingestiegen waren, tat sich der US-Mutterkonzern der Kölner mit Volkswagen zusammen. Bei der Kooperation geht es neben Pkw auch um Nutzfahrzeuge und um das autonome Fahren. Als Teil dieser Zusammenarbeit kommt der Baukasten für den neuen Ford-Stromer von Volkswagen, also etwa Unterboden samt Elektromotor und Batterie.

600 000 Elektro-Pkw können die Kölner binnen sechs Jahren im Rahmen der VW -Kooperation zum "Modularen E-Antriebs-Baukasten" fertigen - vermutlich nicht nur als ein Stromer-Modell, sondern auch als ein zweites, wie das Ford-Management in Aussicht stellte.

Die Investitionsentscheidung des US-Konzerns für Köln sorgte für große Erleichterung bei der Belegschaft und in der Politik. Ford hat hierzulande schwierige Zeiten hinter sich: Im Rahmen eines Anfang 2019 eingeleiteten Sparprogramms sank die Zahl der Beschäftigten um rund 5000 auf 20 000 in Deutschland, davon 15 000 in Köln und der Rest in Saarlouis. In der Domstadt stellt die Firma den Kleinwagen Fiesta her, der als Verbrenner allerdings keine große Zukunft mehr hat. Hätte sich Fords US-Zentrale gegen Köln als Elektrostandort entschieden und beispielsweise für das rumänische Craiova, wäre das ein enormer Rückschlag gewesen für Ford Deutschland.


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