5 FIRE-Fehler, die man im Jahr 2021 und darüber hinaus vermeiden sollte

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
21.02.2021, 09:50  |  167   |   |   

Die FIRE-Bewegung (Financial Independence, Retire Early) ist meiner Einschätzung nach eine der besten Bewegungen, die im letzten Jahrzehnt an Zugkraft gewonnen haben. FIRE-Anhänger lehnen den Gedanken ab, die nächsten 30 Jahre mindestens acht Stunden am Tag in einem Büro zu verbringen. Stattdessen finden sie Wege, so schnell wie möglich einen Großteil ihres Einkommens zu verdienen, zu sparen und zu investieren, um finanziell unabhängig zu werden. Das Endziel ist es, die finanziellen Möglichkeiten zu haben, sich auf die wirklich bedeutenden Dinge im Leben zu konzentrieren und vielleicht sogar früher in Rente zu gehen. Auf dem Weg dorthin lohnt es sich jedoch, darüber nachzudenken, wie dieses Vorhaben schiefgehen kann.

1. Nicht wissen, wie du die Zeit füllen wirst

Angenommen dein Geldbedarf ist dauerhaft gedeckt. Hast du dir wirklich Gedanken darüber gemacht, wie du all deine freie Zeit verbringen wirst? Wenn du mit 40 Jahren finanziell unabhängig geworden bist, hast du im Durchschnitt noch 350.000 Stunden zu leben. Es ist wahrscheinlich, dass die meisten deiner Altersgenossen nicht den gleichen Zeitplan haben werden und du dich die meiste Zeit isoliert fühlen könntest. Dies ist definitiv kein Argument, es erst gar nicht zu versuchen, aber es ist definitiv ein guter Plan, um darüber nachzudenken, wie du deine Zeit verbringen wirst, wenn du nicht mehr die Notwendigkeit hast, Vollzeit zu arbeiten.

2. Nicht genug sparen

Aktuelle FIRE-Empfehlungen raten dazu, die 4%-Regel zu befolgen: Sobald du das 25-fache deiner jährlichen Ausgaben gespart hast, giltst du als finanziell unabhängig. Ein Pensionsfonds dieser Größe erlaubt es dir, 4% des Anfangskapitals (jährlich und inflationsbereinigt) mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit zu entnehmen, dass dir das Geld jemals ausgeht. Die 4%-Regel stammt aus einer Studie, die zu einer Zeit durchgeführt wurde, als die Anleiherenditen viel höher waren als jetzt, und es gibt auch keine Garantie, dass die Aktienrenditen der Zukunft die der Vergangenheit widerspiegeln werden. Eine 2%- oder 3%-Regel könnte in Zukunft mehr Sinn machen, also musst du sicher sein, dass du genug gespart hast – das Leben kann unerwartet teuer werden!

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