3 unfassbar günstige Dividendenaktien

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
21.02.2021, 12:08  |  809   |   |   

Es ist nicht leicht, alle Marktentwicklungen des vergangenen Jahres zu verfolgen. Darunter waren heiße Börsengänge, steigende Kryptowährungspreise und der historische Short Squeeze. Wer hier alle Trends mitmachen wollte, stand am Ende vielleicht nicht mit mehr Geld als am Anfang da.

Bevor Anleger diesen spekulativen Titeln hinterherjagen, sollten sie ihr Kernportfolio mit unterbewerteten Aktien stärken, die konsistente Dividenden zahlen. Das mag schwierig erscheinen, da die Aktien auf Allzeithochs gehandelt werden. Aber auf Cisco (WKN: 878841), AbbVie (WKN: A1J84E) und Philip Morris International (WKN: A0NDBJ) trifft das zu.

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Schauen wir uns diese drei Dividendenaktien mal genauer an.

1. Cisco

Cisco, der weltweit führende Hersteller von Netzwerk-Switches und -Routern, hat die Anleger im vergangenen Jahr durch fünf aufeinanderfolgende Quartale mit Umsatzrückgängen im Vergleich zum Vorjahr enttäuscht.

Das Geschäft mit Infrastrukturplattformen hatte pandemiebedingt zu kämpfen. Diese Trägheit glich das stärkere Wachstum des kleineren Cybersecurity-Geschäfts wiederholt aus.

Positiv ist jedoch, dass Cisco für das laufende (dritte) Quartal endlich wieder steigende Umsätze erwartet, da der pandemiebedingte Gegenwind nachlässt und die Übernahme von Acacia Communications abgeschlossen ist. Analysten erwarten, dass das Umsatzwachstum von Cisco im Geschäftsjahr 2021 in etwa gleich bleibt, aber im nächsten Jahr um 4 % steigt, da sich das Infrastrukturgeschäft stabilisiert.

Dieser Ausblick ist nicht aufregend, aber Cisco zahlt geduldigen Investoren eine Dividendenrendite von 3 %. Das Unternehmen hat in den letzten zwölf Monaten nur 42 % seines freien Cashflows (FCF) für diese Dividende ausgegeben. Die Ausschüttung wurde seit der ersten Dividendenzahlung im Jahr 2011 jedes Jahr erhöht. Das niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 14 sollte auch die Abrutschgefahr der Aktie in diesem heißen Markt begrenzen.

2. AbbVie

AbbVie hatte es in den letzten Jahren nicht leicht, da sein Blockbuster-Arthritis-Medikament Humira, das 2015 noch 61 % des Umsatzes generierte, mit auslaufenden Patenten und Generika-Konkurrenz konfrontiert war. Humira machte 2020 immer noch 43 % des Umsatzes von AbbVie aus. Doch es steht bereits im Wettbewerb mit Biosimilars in Europa, und die US-Patente laufen 2023 aus.

Aber AbbVie ergeht sich nicht in Mitleid. Das Unternehmen erweiterte sein Onkologie-Portfolio durch den Kauf von Pharmcyclics im Jahr 2015 und Stemcentrx im Jahr 2016. Im vergangenen Mai erwarb man Allergan, den Hersteller von Botox.

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