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BARCLAYS belässt EON AG auf 'Overweight'

Nachrichtenquelle: dpa-AFX Analysen
05.03.2021, 12:31  |  325   |   |   

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Barclays hat Eon nach einem inzwischen bestätigten Artikel in der "FAZ" über eine Einigung des Bundes mit den Versorgern in Deutschland in Sachen Entschädigung für den Atomausstieg 2011 auf "Overweight" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Analyst Peter Crampton sieht dies laut einer Studie am Freitag positiv. Zwar sei das alles nicht neu, aber die damit nun wohl anstehende Kompensation, zumal im Gesamtumfang von 2,4 Milliarden Euro, habe sicher kaum jemand aktuell auf dem Schirm gehabt, schrieb er. Mit Blick auf Eon verwies er zudem auf die hohe Verschuldung des Konzerns, weshalb eine Entschädigung positiv ankommen dürfte./ck/ag

Veröffentlichung der Original-Studie: 05.03.2021 / 07:51 / GMT
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 05.03.2021 / 07:51 / GMT

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Analysierendes Institut: BARCLAYS
Analyst: Peter Crampton
Analysiertes Unternehmen: EON AG
Aktieneinstufung neu: gut
Aktieneinstufung alt: gut
Kursziel neu: 11
Kursziel alt: 11
Währung: EUR
Zeitrahmen: 12m


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1 Kommentare

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Kommentare

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05.03.21 15:05:56
Mit Verlaub - Auch zu Innogy-Zeiten gab es wunderbare Nachrichten aus der Börsenwelt:

sharonm schrieb am 19.09.19 10:11:48 Beitrag Nr. 1.124 ( 61.518.638 ) Antwort auf Beitrag Nr.: 61.513.646 von valueanleger am 18.09.19 18:00:09
Die Auflagen sind für E.ON verkraftbar. Weh tut nur der Verkauf des Strom und Gasgeschäft in Tschechien. Mit Innogy und deren Töchtern kaufen sie ein ganzen Universum an neuen Beteiligungen - ich gehe davon aus das sie davon auch ein paar Gesellschaften versilbern werden. Der Schuldenberg wird sich nun knapp verdoppeln und bei der Profitabilität war E.ON besser als Innogy. Ich habe per Avacon gute Kontakte zu E.ON - zumindest in der Zentral in Essen sind gestern die Korken geknallt. Ob das ein paar Kilometer weiter bei Innogy auch so war ist mir nicht bekannt. :rolleyes: Gruß Value[/quote] Ich kann mir gut vorstellen, dass bei E.ON die Korken geknallt haben. Weißt Du ob E.ON die erneuerbaren Energieinvestments in Übersee auch an RWE abgegeben hat ...... wie zum Beispiel Big Raymond in Texas (440Megawatt/448 Millionen Euro). Habe mir den Deal durchgelesen finde dazu aber keinen Hinweis.
Gruß Sharon

Vergleicht man dazu diesen Auszug aus einem Zeit-Artikel (https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-02/texas-stromausfa… vom 22.02.2021:

Der Wintersturm, der Texas vergangene Woche heimsuchte, war eine Katastrophe. In der klirrenden Kälte starben mindestens 47 Menschen. Millionen Haushalte blieben tagelang ohne Elektrizität und Heizung. Rohre platzten, Aufbereitungsanlagen fielen aus, vielen Menschen fehlte das Trinkwasser. Der finanzielle Schaden geht in die Milliarden. Das Desaster eine Naturkatastrophe zu nennen, wäre allerdings unzutreffend. Es ist das Resultat eines uneingeschränkten Glaubens an die Weisheit des freien Markts, der Priorisierung von Profiten über Sicherheit und der Ignoranz der wissenschaftlichen Belege für den Klimawandel.
Die eisigen Temperaturen ließen den Strombedarf in Höhen schnellen, die der südliche Bundesstaat sonst nur bei Hitzewellen im Sommer erlebt, wenn die Menschen ihre Klimaanlagen hochdrehen. Gleichzeitig fielen reihenweise Kraftwerke aus, zwischenzeitlich fehlten 40 Prozent der Stromversorgung. Der Regulierungsbehörde Ercot zufolge stand Texas kurz vor dem Zusammenbruch des ganzen Stromnetzes.

Was das für EON bedeutet hätte, bei der Verschuldung, darf sich jeder selbst ausmalen?

Die ERbin

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