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Achtung, Investoren: Zwei Aspekte, die mich davon abhalten, in ETFs zu investieren!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
07.03.2021, 07:20  |  186   |   |   

Es ist ja durchaus kein Geheimnis, dass man bei seinen Geldanlagen und beim Investieren besonders vorsichtig sein sollte. Denn einmal falsch getroffene Entscheidungen können gerade hier den Verlust einer Menge Geld nach sich ziehen. Oder man könnte auch eine Menge Rendite verschenken. Nämlich dann, wenn man auf die falschen Pferde setzt. Es gilt also, immer genau hinzuschauen, in was man investiert und wem man sein hart verdientes Geld letztendlich anvertraut.

Doch ich denke, viele Anleger nehmen diese Sache ein wenig auf die leichte Schulter. Denn anders kann ich es mir eigentlich nicht erklären, dass zu den beliebtesten Anlageprodukten der Deutschen die ETFs gehören. Es wird vermehrt auf die Indexfonds gesetzt, weil vermutet wird, dass durch ihre breite Aufstellung das Risiko überschaubar ist und mit einer marktüblichen Rendite gerechnet werden kann.

Aber sind die ETFs in Sachen Geldanlage wirklich die Wunderwaffen am Kapitalmarkt und für jeden Anleger auch bestens geeignet? In dieser Angelegenheit bin etwas misstrauisch und betrachte den Kauf von Indexfonds daher etwas kritischer. Dabei fallen mir insbesondere die folgenden zwei Punkte ins Auge.

Die Sache mit der Beteiligung

Also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mich stellt es einen riesigen Unterschied dar, ob man in einen ETF investiert oder beispielsweise einzelne Aktien kauft. Erwirbt man nämlich Aktien, so wird man auch tatsächlich Miteigentümer des entsprechenden Unternehmens. Man ist jetzt also direkt an dieser Aktiengesellschaft beteiligt. Und dies bringt durchaus einige Vorteile mit sich. Die Dividenden fließen jetzt nämlich ohne Umweg auf das eigene Konto und auf der Hauptversammlung kann man sein Stimmrecht ausüben.

Etwas anders sieht die Sache allerdings bei einem ETF aus. Denn hier erwirbt man ja schließlich nur Anteile des entsprechenden Indexfonds. Und diese werden ja von der jeweiligen Investmentgesellschaft ausgegeben. Leider bedeutet dies aber, dass man an den im ETF enthaltenen Unternehmen nur indirekt beteiligt ist. Und unter Umständen könnte dies meiner Meinung nach eventuell sehr negative Folgen für den Anleger haben.

Nehmen wir nur einmal die aktuelle Corona-Pandemie. Sie ist noch lange nicht ausgestanden und hätte durchaus das Potenzial dazu, sich in ihrem Verlauf noch sehr negativ auf die Kapitalmärkte auszuwirken. Doch sollte es tatsächlich noch zu größeren Verwerfungen im weltweiten Finanzsystem kommen, könnte es sicher von Vorteil sein, reale Firmenwerte zu besitzen. Denn womöglich werden die Preise von ETF-Anteilen dann von vielen Faktoren bestimmt, aber eben nur nicht mehr vom realen Wert der im Indexfonds enthaltenen Konzerne.

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