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ROUNDUP Keine einheitliche Linie für Schulen nach Osterferien

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
08.04.2021, 19:15  |  118   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Ungeachtet aller Aufrufe für eine einheitliche Linie für Deutschlands Schulen in der dritten Corona-Welle gehen die Länder getrennte Wege. Die Kultusminister berieten am Donnerstag die Corona-Lage und andere Themen, die Tagung dauerte mehrere Stunden bis in den Abend. Mehrere Länder gaben aber bereits zuvor ihre Entscheidungen für die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler bekannt. Der CDU-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte sich für eine bundesweit einheitliche Regelung ausgesprochen, wie es für die Schulen in der Pandemie nach den Osterferien weitergeht.

In Nordrhein-Westfalen wird nun mit Ausnahme der Abschlussklassen ab Montag Distanzunterricht für alle anderen Schüler stattfinden, wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) bekanntgab. Für die Schüler der Abschlussklassen soll es in Nordrhein-Westfalen auch nach den Osterferien Präsenzunterricht in den Klassenräumen geben. Für die übrigen Jahrgänge gelte der Distanzunterricht vorerst nur eine Woche lang bis zum 16. April.

Gebauer sagte, Mediziner hätten im Rahmen der Kultusministerkonferenz bestätigt, dass das Infektionsgeschehen bei Kinder und Jugendlichen zunehme. "Die Schulen sind keine Treiber der Pandemie", sagte Gebauer zugleich. Laut Lageberichten des Robert Koch-Instituts der vergangenen Wochen spielen die Schulen eine wachsende Rolle bei der Viruszirkulation in Deutschland. Auch in den Kitas infizierten sich viele Minderjährige mit der britischen Corona-Variante.

Vor den Osterferien hatte das NRW-Schulministerium angekündigt, dass die Schulen möglichst in den Wechselunterricht starten sollen. Mehrere Städte und Kreise hatten auf einen Aufschub wegen steigender Infektionen gedrungen.

Wie es zuvor bereits für NRW angekündigt wurde, führt nun auch Berlin eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler ein. Ab dem 19. April sollen zwei Corona-Tests pro Woche verpflichtend sein, wie die Senatsverwaltung für Bildung mitteilte. Die Tests sollen dann unter Aufsicht in der Schule durchgeführt werden. Wechselunterricht in Lerngruppen mit halber Klassengröße soll die Regeln sein. Die Jahrgangsstufen 7 bis 9 bleiben erstmal ausgenommen und sollen ab dem 19. April folgen, wenn die Abiturienten keinen Unterricht mehr in der Schule haben, sondern nur noch zu den Prüfungen kommen müssen.


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