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Diese Technologien im Elektroauto der Zukunft bieten Anlegern gigantische Chancen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
13.04.2021, 07:40  |  1039   |   |   

Wenn wir wissen wollen, wer zu den Gewinnern der Elektromobilität gehören wird, dann könnte es sich lohnen, sich darüber Gedanken zu machen, wie das Elektroauto der Zukunft idealerweise ausgestattet sein wird.

Es gilt, den einen oder anderen Nachteil noch auszubügeln, wenn Elektrofahrzeuge auch den letzten Zweifler überzeugen wollen. Zuallererst muss das Thema Laden noch besser gelöst werden. Und aus entsprechenden Überlegungen hierzu ergeben sich einige spannende Anlageideen für Investoren.

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Das Laden bleibt der Knackpunkt

Dass entlang der Autobahnen, auf Parkplätzen und in den Innenstädten die Ladenetze immer dichter werden, ist schön und gut. Dennoch gibt es noch immer zahlreiche Anwendungsfälle, wo das Elektroauto an seine Grenzen stößt. Eine Reise über die Alpen ans Mittelmeer wurde 2019 in einer Doku-Serie als großes Abenteuer inszeniert und dürfte auch heute noch eine Herausforderung darstellen.

Eine Lösung könnte darin bestehen, die Batterien immer größer zu dimensionieren. Irgendwann könnte man dann sogar ohne Reichweitenangst in einen entlegenen Ort im Balkan fahren. So hat NIO (WKN: A2N4PB) zum Beispiel im Januar einen 150-Kilowatt-Akku angekündigt, mit dem bis zu 900 Kilometer drin sein sollen. Auch Lucid Motors, das gerade über das Akquisitionsvehikel (SPAC) Churchill Capital IV (WKN: A2QAMY) an der Börse handelbar wird, möchte mit dem voraussichtlich noch 2021 kommenden Lucid Air in diese Größenordnung vorstoßen.

Daimler (WKN: 710000) wiederum will sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und plant bereits mit 1.200 Kilometern für zukünftige Modelle. All das würde dafürsprechen, auf Batteriehersteller zu setzen. Aber wollen wir wirklich alle ständig tonnenschwere Batteriepacks durch die Innenstadt fahren, nur um einmal im Jahr ins Gebirge fahren zu können?

Wie mehr Flexibilität für das Elektroauto der Zukunft möglich wird

Ich sehe drei Ansätze, um aus der eindimensionalen Denkweise bezüglich der Reichweite auszubrechen. Eine davon betrifft die schon seit Jahren diskutierte Idee, die Außenhaut mit Solarzellen zu bestücken. Ich denke, dass es eine gute Sache ist, über den Mittag unabhängig von jeglicher Infrastruktur kostenlos einige Kilometer tanken zu können.

Neben dem Lightyear One und dem Sono Sion steht noch eine Reihe weiterer Modelle in den Startlöchern, um der Technik zum Durchbruch zu verhelfen. Angeblich interessieren sich auch diverse Mobilitätssysteme dafür, weil es den Betrieb von Elektroflotten vereinfachen würde. Sono Motors ist dabei, ihre Lösung zu lizenzieren. Sie strebt Berichten zufolge einen Börsengang in den USA an. Da wäre ich auf die Börsenstory sehr gespannt.

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