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    dpa-AFX Überblick  121  0 Kommentare KONJUNKTUR vom 19.01.2023 - 17.00 Uhr

    USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe geht überraschend weiter zurück

    WASHINGTON - In den USA geht die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut gesunken. In der vergangenen Woche gingen die Erstanträge deutlich um 15 000 auf 190 000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Der Wert liegt damit erstmals seit vergangenen September unter der Markt von 200 000, was auf eine weiter robuste Lage auf dem US-Arbeitsmarkt hindeutet.

    USA: Philly-Fed-Index steigt deutlicher als erwartet

    PHILADELPHIA - Das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im Januar deutlicher verbessert als erwartet. Der Indikator für die Industrie (Philly-Fed-Index) stieg um 4,8 Punkte auf minus 8,9 Zähler, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag in Philadelphia mitteilte. Bankökonomen hatten im Schnitt mit minus 11,0 Punkten gerechnet.

    USA: Baubeginne und -genehmigungen geben nach

    WASHINGTON - Der US-Häusermarkt entwickelt sich weiter eher schwach. Im Dezember ging sowohl die Zahl der begonnenen Neubauten als auch der Genehmigungen für neue Häuser zurück. Die Zahl der Baugenehmigungen fiel um 1,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt hingegen einen Anstieg um 1,0 Prozent erwartet.

    Eurozone: Leistungsbilanz nach Reihe von Defiziten wieder mit Überschuss

    FRANKFURT - Die Leistungsbilanz der Eurozone hat im November nach einer Reihe von Defiziten wieder einen Überschuss ausgewiesen. Der Überschuss betrug 13,6 Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Im Vormonat hatte es noch ein Defizit von 0,5 Milliarden Euro gegeben.

    DAVOS/EZB-Präsidentin Lagarde: Inflation weiter 'viel zu hoch'

    DAVOS/FRANKFURT - Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat die Inflation in der Eurozone trotz des jüngsten Rückgangs und einer Reihe von Zinserhöhungen als nach wie vor "viel zu hoch" bezeichnet. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos machte Lagarde am Donnerstag deutlich, dass die Notenbank beim Kampf gegen die Teuerung weiter "auf Kurs" bleiben müsse.

    Norwegens Notenbank signalisiert Zinserhöhung im März - Leitzins nun unverändert

    OSLO - Die Notenbank von Norwegen hat im Kampf gegen die hohe Inflation wie erwartet eine Pause eingelegt und den Leitzins unverändert belassen. Der Leitzins bleibe bei 2,75 Prozent, teilte die Zentralbank am Donnerstag mit. Analysten hatten mit dieser Entscheidung überwiegend gerechnet. Allerdings machte Notenbankpräsidentin Ida Wolden Bache in einer Stellungnahme deutlich, dass bei der nächsten Zinssitzung im März eine weitere Zinserhöhung "sehr wahrscheinlich" sei.

    Japan: Handelsbilanz erneut deutlich im Minus - Lage verbessert sich aber etwas

    TOKIO - Japans Handelsbilanz ist im Dezember wegen der anhaltend hohen Energiepreise und des schwachen Yen tief in den roten Zahlen geblieben. Allerdings ging das Defizit im Vergleich zum November deutlich zurück. Der Wert der Importe lag im letzten Monat des vergangenen Jahres um etwas mehr als 1,45 Billionen Yen (10,4 Mrd Euro) über demjenigen der Exporte, wie die Regierung am Donnerstag in Tokio mitteilte. Allerdings besserte sich die Lage im Vergleich zu den Vormonaten etwas. Von August bis November hatte das Handelsbilanzdefizit jeweils noch mehr als zwei Billionen Yen betragen.

    Russland pumpt weniger Gas durch Transitland Ukraine nach Europa

    MOSKAU - Russland leitet immer weniger Gas durch die Ukraine nach Europa. Es werde noch eine Tagesmenge von 25,1 Millionen Kubikmeter durch das Land gepumpt, 28 Prozent weniger als in den vergangenen Tagen, teilte der russische Energieriese Gazprom der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge am Donnerstag mit.

    ROUNDUP/Netzagentur: 'Sparsamer Gasverbrauch bleibt wichtig'

    BONN - Die Bundesnetzagentur hält trotz gut gefüllter Gasspeicher ihren Appell zum Sparen aufrecht. "Ein sparsamer Gasverbrauch bleibt wichtig", schrieb die Behörde am Donnerstag in ihrem täglichen Lagebericht. Zwar werde eine Gasmangellage in diesem Winter zunehmend unwahrscheinlich. Eine Verschlechterung der Situation könne aber nicht ausgeschlossen werden. Behördenpräsident Klaus Müller twitterte, dass mit Blick auf den Winter 2023/2024 weiter eine Einsparung von 20 Prozent im Vergleich zum Verbrauch der Jahre 2018 bis 2021 gebraucht werde.

    Deutsche Gasspeicher zu 89,3 Prozent gefüllt

    BRÜSSEL/BONN - Die aktuell kälteren Temperaturen sorgen in den deutschen Gasspeichern wieder für sinkende Füllstände. Den zweiten Tag in Folge sanken sie um jeweils mehr als einen halben Prozentpunkt, wie am Donnerstag aus vorläufigen Daten des europäischen Gasspeicherverbandes GIE hervorging.

    DAVOS/IWF-Chefin: Führungsrolle für Europa im Kampf gegen Klimawandel

    DAVOS - Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, fordert von Europa, eine Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel einzunehmen. Europa solle die Welt bei einheitlichen Standards für grüne Investitionen anführen, sagte Georgieva am Donnerstag bei einer Podiumsdiskussion auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos.

    Kundenhinweis:
    ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

    /jkr

    Die GAZPROM Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -19,16 % und einem Kurs von 2,70EUR auf Xetra (01. März 2022, 17:35 Uhr) gehandelt.




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