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Starke letzte Handelsstunde sorgt für markantes Plus

03.12.2008, 22:33  |  1977   |   |   
US-Blue-Chips zeigten sich am Mittwoch ohne klaren Trend. Nach mehrfachem Auf und Ab schloss der Dow-Jones dank einer starken letzten Handelsstunde doch noch im Plus. Zuvor drückten miserable Zahlen vom Arbeitsmarkt auf die Stimmung der Investoren. Am Ende schloss der Dow-Jones mit 2,1 Prozent im Plus bei 8.591,69 Zählern. Noch deutlicher ging es für den Technologieindex Nasdaq nach oben. Er zog um 2,9 Prozent auf 1.492,38 Zähler an, während der breiter gefasste S&P-500 um 2,6 Prozent auf 870,74 Zähler zulegen konnte. Unter den diversen Industriesektoren entwickelten sich Aktien aus dem Hausbau, der Immobilienfinanzierung und den Erneuerbaren Energie besonders gut, während Rohstoffunternehmen aus dem Goldsektor bzw. dem Bereich Industriemetalle herbe Einbuße erlitten.

In diesem Zusammenhang fiel der Dow-Wert Alcoa mit einem Tagesminus von 4,8 Prozent besonders negativ auf. Die Konjunkturängste machen den zyklischen Rohstoffunternehmen seit Monaten schwer zu schaffen. So drücken die niedrigen Rohstoffpreise und die Probleme bei kreditfinanzierten Projekten auf die Stimmung der Anleger. Am Markt wird aufgrund der schlechten Geschäfte bereits über eine Senkung der Dividendenzahlungen spekuliert.
Stark gefragt waren innerhalb des Dow Aktien aus dem Finanzsektor wie zum Beispiel die Citigroup, die um 8,3 Prozent auf 7,82 Dollar zulegen konnte. Aber auch die Tagesgewinne der Bank of America (+7,0 Prozent) und JPMorgan & Chase (+6,0 Prozent) konnten sich sehen lassen.

Ölpreis in enger Tradingrange

Der Ölhandel verlief bis gegen 22.00 Uhr ausgesprochen ruhig. So schwankte der nächstfällige Future auf WTI bis dahin lediglich zwischen mit 46,26 und 48,10 Dollar und notierte zuletzt mit 46,91 Dollar marginal im Minus. Spürbar bergab ging es hingegen für den Goldpreis. Der am aktivsten gehandelte Februar-Kontrakt fiel um 9,40 auf 773,90 Dollar zurück.

DAX: In den letzten Handelsstunden steil bergauf

Zunächst startete der DAX ausgesprochen enttäuschend. Trotz positiver Vorgaben aus den USA und Asien notierte der Index zeitweise über zwei Prozent im Minus. Das Intraday-Reversal setzte dann nach 15.00 Uhr (MEZ) ein und trieb den Index von 4.377 Zähler auf das Tageshoch von 4.594 Zählern. Am Ende des Handelstages schloss der Index mit einem Tagesplus von 0,8 Prozent bei 4.567,24 Zählern. Weit oben auf der Favoritenliste der Börsianer standen die Aktien von Siemens (+3,5 Prozent, SAP (+3,0 Prozent) und Deutsche Telekom (+3,5 Prozent). Ein ähnliches Bild lieferte auch der DJ EURO STOXX 50 ab und stieg gegenüber dem Vortag im späten Handel um 0,7 Prozent auf 2.369,52 Punkte an.
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