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Rohstoffe Ölpreis: Versuch einer Bodenbildung

09.08.2011, 15:14  |  1967   |   |   

Der Ölpreis zeigt sich nach wie vor extrem volatil. Am Abend könnte Ben Bernanke für neue Impulse in die eine oder andere Richtung sorgen.
 Da die Nerven der Anleger derzeit relativ blank liegen, dürften sie jedes Wort des Fed-Chefs auf die Goldwaage legen. Da die Zinsen bereits nahe Null angelangt sind, scheint ihm so langsam die Munition auszugehen, zumal weder die massiven Konjunkturprogramme noch die quantitativen Lockerungsmaßnahmen zu einer nachhaltigen Wirtschaftserholung geführt haben. Da die US-Wirtschaft vor allem vom Binnenkonsum extrem abhängig ist, dürfte die aktuelle Stimmung unter den Konsumenten angesichts des schwachen Arbeits- und Immobilienmarktes höchstwahrscheinlich weiterhin nicht auf die Beine kommen. Am Donnerstag und Freitag stehen diesbezüglich wichtige Konjunkturtermine vor der Tür. Neben den wöchentlichen Neuanträgen dürften sich die Akteure an den Finanzmärkten vor allem für die vor dem Wochenende zur Veröffentlichung anstehenden Einzelhandelsumsätze und den von den Uni Michigan ermittelten Index zum Konsumentenvertrauen interessieren.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,93 auf 82,24 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,16 auf 104,90 Dollar anzog.

Gold: Neues Kursziel von Goldman Sachs

Die im Rohstoffsektor besonders angesehene Investmentbank Goldman Sachs hat ihr Kursziel für das gelbe Edelmetall nach oben angepasst und begründet dies mit der Aussicht auf weiterhin niedrige Zinsen. Auf Sicht von sechs Monaten erwarten die Analysten einen Goldpreis in Höhe von 1.730 Dollar und auf 12-Monatssicht halten sie sogar Kurse von 1.860 Dollar für möglich.
Am Dienstagnachmittag zeigten sich beide Edelmetalle mit steigenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 40,20 auf 1.753,40 Dollar pro Feinunze.

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