Uranexport Kanada und China geben alter Vereinbarung neues Leben

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Gastautor: GOLDINVEST.de
13.02.2012, 16:43  |  2240   |   

Die kanadisch-chinesischen Freundschaftsbekundungen haben Auswirkungen auf die Uranbranche. Vor allem in Saskatchewan hört man dies gerne.

Jahrelang waren die Beziehungen zwischen dem kanadischen Premierminister Stephen Harper und der Führung in China eher unterkühlt. Langsam ändert sich diese Situation. Der jüngste Besuch des Politikers in China sorgt für Entspannung. Dies lässt sich nicht nur daran erkennen, dass China den Nordamerikanern zwei Pandabären ausleiht. Vor allem die wirtschaftlichen Vereinbarungen lassen Potenzial erkennen.

So wollen die beiden Nationen beim Uranhandel zusammenarbeiten. Bisher war es kanadischen Gesellschaften nicht erlaubt, Uran nach China zu exportieren. Dabei existiert eine Vereinbarung von 1994, die eine Kooperation auf diesem Gebiet vorsieht. Sie wurde jedoch nie wirklich umgesetzt.

Diese alte Vereinbarung soll aber in naher Zukunft mit Leben gefüllt werden. Experten beider Seiten wollen die notwendigen Details klären, damit möglichst rasch der Handel mit Uran intensiviert werden kann. Dabei geht es sowohl um wirtschaftliche als auch um ökologische Aspekte. Die genauen Dimensionen sind noch unklar, Beobachter erwarten jedoch Geschäfte mit einem milliardenschweren Volumen.

Die neuen wirtschaftlichen Beziehungen kommen vor allem in Saskatchewan gut an. Dort hatte Premierminister Brad Wall auf eine Einigung gehofft. Denn vor allem in Saskatchewan ist der kanadische Uranabbau konzentriert. Entsprechend setzt Wall af neue, langfristige Arbeitsplätze, die junge Leute in seiner Region halten können. Es wird erwartet, dass sich der Uranabbau in Saskatchewan in den kommenden fünf Jahren verdoppeln wird. Vor allem Cameco (WKN: 882017) soll für das deutliche Plus sorgen.

Cameco arbeitet in Saskatchewan daran, die Förderung von Uran auf Cigar Lake zu starten. Bis 2016 soll deren Kapazität auf 7,9 Millionen Pfund Uran ausgedehnt werden. Chinesische Unternehmen werden als potenzielle Kunden angesehen, da das Land immer stärker auf die Atomkraft setzt. Bis 2020 soll der Energieausstoß der Atomkraftwerke in China vervierfacht werden. Aktuell sind 26 neue Reaktoren im Bau, weitere sind in der Planung. Somit wächst der chinesische Bedarf an Uran. Dank der neuen Kooperation hat man dafür einen weiteren Lieferanten gefunden.


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