DAX-0,04 % EUR/USD+0,01 % Gold+0,35 % Öl (Brent)+0,80 %

Günstige Schätze Überstürzte Aktienverkäufe nach der US-Wahl: Zeit für einen Einstieg?

28.12.2016, 12:17  |  1660   |   |   

Nach dem Wahlsieg Donald Trumps wurden europäische und japanische Wertpapiere fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel. Zu Unrecht, findet Daniel Roberts, Manager des Fidelity Global Dividend Fund. Ihm zufolge bietet sich gerade jetzt die Gelegenheit, in den Handel einzusteigen.

Gegen den Strom zu schwimmen hat im Wertpapierhandel schon des Öfteren Erfolg gebracht. Wer sich bislang noch nicht an diese Anlageform herangewagt hat, der sollte jetzt noch einmal darüber nachdenken - und seine erste Amtshandlung gleich mal entgegen dem allgemeinen Marktgebaren tätigen. 

Während nämlich der Wahlausgang in den USA zu einer Hausse beim Dollar und bei US-Werten geführt hat, fand zeitgleich ein panikartiger Ausverkauf bei den Papieren aus Europa, Japan und den Schwellenländern statt. Nach Ansicht des Fondsmanagers Daniel Roberts vom Fidelity Global Dividend Fund war diese Reaktion jedoch etwas übereilt.

Gutes Einstiegsniveau

Nun seien viele Titel zum regelrechten Schnäppchenpreis zu haben, mit deren Kauf man gar nicht so viel falsch machen könne: "Die jüngsten, oft wahllosen Aktienverkäufe könnten auch eine gute Gelegenheit sein, bestehende Positionen zu verstärken. Attraktive Aktien, die uns bislang zu teuer waren, bieten nun möglicherweise ein gutes Einstiegsniveau", schreibt Roberts in seinem Marktkommentar

Vor allem seien Papiere aus der Konsumgüterbranche und aus dem Gesundheitswesen eine Überlegung wert. Diese böten dank ihrer soliden Geschäftsmodelle, ihrer guten Bilanzen und vernünftigen Bewertungen ein überschaubares Verlustrisiko. 

Nischen mit Wertpotential

Überhaupt könne man sich auf die Bewertungen europäischer und japanischer Aktien gerade einigermaßen gut verlassen: "Auch wenn wir die Fundamentaldaten und Bewertungen des Gesamtmarktes mit gewisser Sorge betrachten, gibt es Nischen mit Wertpotenzial. In Europa und Japan sind die Bewertungen – gemessen an den langjährigen zyklisch bereinigten Kurs-Gewinn-Verhältnissen – verglichen mit den USA oder dem Gesamtmarkt auf vernünftigeren Niveaus. Deshalb dürften sich dort mehr Unternehmen mit guten Bilanzen und solider Dividendendeckung finden lassen“, glaubt Roberts.  



0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel