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Anlegerverlag: Allianz: Langsam wird es hier ernst
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Anlegerverlag Allianz: Langsam wird es hier ernst

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
09.02.2017, 11:12  |  2828   |   |   

Bei der Allianz-Aktie wird es jetzt aus charttechnischer Sicht brenzlig. Die Aktie (ISIN DE0008404005) hat ihren Sicherheitspuffer nach unten aufgebraucht. Unter dem aktuellen Niveau wartet eine Menge Spielraum für die Bären. Und es ist fraglich, ob sie diese Supportzone wird halten können, bis die Veröffentlichung der vorläufigen Bilanz 2016 am 17. Februar eventuell wieder Auftrieb geben könnte, zumal:

Da muss „könnte“ unterstrichen werden. Denn die Allianz ist tadellos aufgestellt und rührig, sicher. Aber das Problem, das hier drückt, kann die Allianz nicht selbst bereinigen: die zu niedrigen Zinsen. Und genau da ist die Hoffnung auf baldige Besserung geplatzt, als EZB-Chef Draghi zuletzt verkündete, die zuletzt markant angezogene Eurozone-Inflation schere die EZB nicht, man werde erst reagieren, wenn die Inflation „mittelfristig“ zulegt. Und er erwähnte dabei nicht, was die EZB unter mittelfristig versteht. Eine Umkehr der Niedrigzinspolitik ist also noch nicht ins Sicht – und damit auch keine Besserung für die Allianz, die unter diesen widrigen Umständen hart um die nötigen Renditen für die Kunden kämpfen muss. Kein Wunder also, dass die Rallye der letzten Monate jetzt zu kippen droht. Sehen wir hin:

 

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Das Zwischenhoch aus dem April 2016 hat sich seit dem Herbst als wichtiger Ankerpunkt etabliert. Im Bereich 155/156 Euro hat die Aktie nun mehrfach gedreht. Im November zunächst noch nach unten, danach mehrfach nach oben. Genau diese Linie steht jetzt im Feuer. Und sie wird aktuell durch die September-Aufwärtstrendlinie gekreuzt und somit in ihrer Relevanz noch massiv verstärkt. Genau dort ringt die Allianz-Aktie jetzt um den Trend. Fällt dieser Bereich, ist nach unten ordentlich Luft:

Erst bei 139,50/141,40 Euro wären dann in Form der Juli-Aufwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie wieder markantere Unterstützungsmarken auszumachen. Schlusskurse, die mit 154 Euro ausreichend unter der jetzt umkämpften Supportzone lägen, wären somit für risikofreudige Trader eine interessante Gelegenheit auf der Short-Seite. Aber noch ist das nicht entschieden, noch könnte die Aktie die Kurve kriegen. Sollte es gelingen, die 20-Tage-Linie bei aktuell 158,66 zurückzuerobern, wäre die Kuh für die bullishe Seite vom Eis!

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