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Neue Studie aus Tansania Kibaran Resources - Graphitressource wächst um fast 40%

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Gastautor: Björn Junker
31.03.2017, 12:38  |  752   |   

2016 hat Kibaran Resources (ASX: KNL / WKN: A1C8BX) eine Menge Arbeit in das Epanko-Projekt in Tansania gesteckt. Dort finden sich Graphitvorkommen, die unter anderem für eine neue Generation von Batterien wichtig sind.

Es wurden im vergangenen Jahr in dem afrikanischen Staat von Kibaran Resources Bohrungen von insgesamt 7.734 Meter Länge durchgeführt. Zudem gab es eine Reihe von weiteren Untersuchungen. Ziel war es einerseits, Studien zu erstellen, die für die Finanzierung durch die KfW IPEX-Bank sowie die Nedbank notwendig sind, andererseits sollten auch die Ressourcenschätzungen auf Epanko verfeinert werden. Mit den jetzt vorliegenden Daten wird deutlich, dass dies gelungen ist.

Denn Kibaran Resources kann die Ressourcenschätzungen für das Epanko-Projekt deutlich anheben. Die letzte Schätzung stammt aus dem Jahr 2015. Im Vergleich zu dieser Studie werden die Schätzungen in der aktuellen Studie um fast 40 Prozent angehoben. Außerdem kann die mineralisierte Zone um 500 Meter im Süden der Westlichen Zone von Epanko verlängert werden. Und einiges deutet darauf hin, dass dies noch nicht das Ende sein muss.

Auf Epanko liegen demnach 30,7 Mt Gestein mit 9,9 Prozent Graphit. Umgerechnet enthält das Gestein somit 3,05 Mt Graphit. Die alte Prognose ging von 23,3 Mt Gestein mit 9,4 Prozent Graphit aus. Dies entsprach 2,19 Mt Graphit. Laut JORC-Klassifizierung werden die Ressourcen in die Kategorien „measured“, „indicated“ und „inferred“ unterteilt. In die Kategorie „measured“ fallen fast 739.000 Tonnen Graphit. „Indicated“ sind 1,28 Millionen Tonnen Graphit und als „inferred“ werden 1,03 Millionen Tonnen gewertet. Die neue Studie macht auch deutlich, dass die Mine länger als bisher gedacht betrieben werden kann.

Die Untersuchungen auf Epanko sind mit dieser Studie nicht abgeschlossen. So gibt es einen interessanten 4 Kilometer langen Streichbereich in der Westlichen Zone, von dem bisher nur 1,13 Kilometer untersucht wurden. Doch selbst im untersuchten Bereich gibt es noch weiteres Potenzial. Denn dieser Bereich ist in die Tiefe hinein noch offen. Bisher hat man dort Graphit in einer Tiefe von bis zu 200 Metern entdeckt. Die Westliche Zone beinhaltet derzeit 55 Prozent der Ressourcen. Bei Kibaran hält man es jedoch für durchaus möglich, dass die dortigen Schätzungen noch deutlich angehoben werden können. Hoffnungen setzt man aber auch auf die östliche Zone, die nicht vernachlässigt wird.

Diese Entwicklungen dürften nicht nur Kibaran freuen. Auch die potenziellen Kunden schauen sich die Zahlen genau an. Schon jetzt hat Kibaran Vereinbarungen mit ThyssenKrupp, EGT und Sojitz getroffen. Die Partner wollen jährlich mindestens 44 kt Graphit abnehmen. Da der Rohstoff begehrt ist, dürfte auch größere Produktionsmengen vom Markt abgenommen werden.


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