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China China hält an strenger Quote für E-Autos fest

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
19.06.2017, 12:54  |  1501   |   |   

Peking (dts Nachrichtenagentur) - Entgegen einer Absprache mit Deutschland erwägt China doch, strenge Zwangsquoten für Elektroautos bereits im kommenden Jahr einzuführen: Einen entsprechenden Entwurf hat der Staatsrat in Peking veröffentlicht.

"Der jetzige Entwurf kann die gute Zusammenarbeit zwischen Berlin und Peking der vergangenen Monate untergraben", sagte Jost Wübbeke von Chinaforschungsinstitut Merics dem "Handelsblatt". Dabei hatte Chinas Premier Li Keqiang vor zwei Wochen in Berlin zugesichert: "Wir haben eine Lösung gefunden."

Zuvor hatte sich Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) in China auf höchster Parteiebene bestätigen lassen, dass der Deal zwischen Berlin und Peking steht. Dazu sollte die Einführung der Quote erst 2019 statt schon im kommenden Jahr gehören. Zudem sollten die Autobauer die Möglichkeit bekommen, zu niedrige Absatzzahlen später zu kompensieren und Regeln gefunden werden, um einen Technologietransfer in China zu begrenzen.

Doch nichts davon schlägt sich im überarbeiteten Verordnungsentwurf nieder. Der Plan sieht hingegen eine Verschärfung in drei Stufen vor: Nach acht Prozent im Jahr 2018 sind in den beiden Folgejahren zehn und zwölf Prozent vorgesehen. Die Quote bedeutet nicht, dass acht Prozent des Absatzes mit Elektro- oder Hybridautos bestritten werden müssen.

Hingegen gewährt Peking mehr Punkte, je großer die Reichweite eines Fahrzeuges ist. Für ein E-Auto mit mehr als 350 Kilometern werden fünf Punkte zugesprochen. Kann ein Hersteller die Quote nicht erfüllen, muss er Punkte von anderen Autobauern abkaufen.



3 Kommentare

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Kommentare

Als Deutscher kann man nur versuchen ueber E-Auto Invest's zum Beispiel Geely die überhöhte deutsche Steuern (unter anderem wegen der Zahlungen die wir weltweit tun) zurück zu bekommen ;-)
Warum sollte China das tun? Ausgerechnet für DE, wo doch DE immer lautstark als Umweltschützer China an den Pranger stellt.... ausserdem bekommt China doch von uns (westliche Länder) laut Pariser Abkommen richtig viel Geld, um mehr für den Klimaschutz zu tun.... das ist es ja auch, weshalb Trump mit dem Pariser Abkommen nicht einverstanden ist, weil die USA gemäß BIP richtig viel zahlen müsste unter anderem an China (an alle Schwellenländer, die uns irgendwann überholen)
gut so - die scheissen sich nicht an - weil deutschlands automobilindustrie den zug verpasst hat ...

lauft jungs lauft - sonst ist es mit dem ausphasen der jahrgänge, die jetzt 50+ sind in den nächsten jahren nicht getan ...

und lieber herr gabriel - wer als wirtschaftsminster zu brege ist einen binnenmarkt aufzubauen (so wie die chinesen) - sondern voll auf damit beschäftigt ist die automobilindustrie mit diesel-gate und feinstaubproblemen bei benzinern ungeschoren davonkommen zu lassen - der kriegt irgendwann mal die rechung präsentiert - die jungs aus china liefern gerade das horsd'œuvre frei Haus - die Hauptmahlzeit kommt wenn die Jungs anfangen zu exportieren und selbst in Europa die Lade-und Verogungsinfrastruktur hochziehen - wie in vielen anderen Schwellenländern auch ...

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