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Jetzt auch noch BMW: Alles klar, Herr Resch?

Nachrichtenquelle: The European
12.12.2017, 13:54  |  77103   |   |   

Nun soll auch BMW Abschaltvorrichtungen in Diesel-PKW eingebaut haben. Wie wäre es, statt des Autobauers lieber die Deutschen Umwelthilfe zu hinterfragen? Sind alle, die vorgeben, die Umwelt zu schützen, wirklich gut und anständig? Was wäre, wenn Jürgen Resch mit seiner Deutschen Umwelthilfe ein knallhartes Inkasso-Unternehmen aufgebaut hätte, das lediglich raffiniert getarnt ist?

BMW als finsterer, umweltzerstörender Autokonzern. Die milliardenschwere Geldruckmaschine, hinter denen die böswilligen und raffgierigen Familien Quandt und Klatten stecken, töten uns und unsere Kinder durch heimtückisches Giftgas, das aus Nachbars Autoauspuff kommt. Wie gut diese Vorstellung unserem Sozialneid tut, wenn wir uns selbst keinen BMW leisten können!

Liebe Leser, lassen sie uns den Versuch machen, die Sache von einer anderen Sache zu betrachten. Denn BMW hat technisch sehr überzeugend dargelegt, dass nichts dran ist an den Vorwürfen. Es geht hier vielmehr um erheblichen publizistischen Druck, der nur in marginalen Randbereichen faktenbasiert ist, durch den die deutschen Autobauer unter Kollektivverdacht geraten sind. Ein im übrigen mit großem Geschick aufrechterhaltener Druck, durch den andererseits Tesla als fortschrittlich dasteht, wie die BÖRSE am Sonntag berichtet; auch The European bringt Hintergründe dazu.

Von der anderen Seite des Atlantiks kommt der deutliche und sich phänomenal immer weiter aufbauende Druck, das Augenmerk verstärkt und im übrigen auch einseitig auf die E-Mobilität zu richten. Und das, obwohl Tesla viele seiner Versprechen nicht einmal annähernd einhalten kann. Nach gründlichem Nachdenken – gerade auch unter ökologischen Aspekten, also über Erdgas hier und die Umwelbelastung durch Schwermetalle in der Batterieüberzeugung andererseits – ergibt sich die Frage: Wessen Spiel betreibt die Deutsche Umwelthilfe, die jetzt BMW angreift, die aber seit Jahren durch massive Angriffe vor allem gegen Volkswagen, aber auch gegen Daimler auffällt? Und was bezweckt ihr Vorsitzender, genauer ihr Geschäftsführer – wohin zielt Jürgen Resch?

Ja, wer ist denn der Herr Resch?

Deutsche Umwelthilfe. Wie gut das klingt. Nach Rettung für seltene Vogelarten vor Baggern mit grausamen Stahlzähnen. Liebe Leser – vergessen Sie’s. Diese „Umwelthilfe“ ist eine Organisation mit heute rund 80 Mitarbeitern, die als Wirtschaftsbetrieb straff geführt wird, und das seit mehr als 40 Jahren. Nicht Spenden oder Mitgliedsbeiträge sind seitdem die wichtigste Geldquelle, sondern es stand immer die Auftragsarbeit für Konzerne im Vordergrund, zum Beispiel das Verfassen von Nachhaltigkeitsberichten. Das meiste Geld aber wird mit „guter“ Schnüffelei gemacht. Verdeckte „Ermittler“ gehen durch Möbelhäuser und Supermärkte, besuchen Gaststätten. Wird irgendeine Verordnung auch nur ein bisschen verletzt, schlägt die „Umwelthilfe“ zu – Abmahnung! Das hat Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch, ein echter Schwabe, ganz genau organisiert. Exakt und unerbittlich wie die Kehrwoche in einem Plochinger Mietshaus.

Zunächst sind meist 245 Euro fällig. Der Trick: Diese Abmahnungen sind langjährig laufende Rechtstitel. Im Wiederholungsfall, und sei es nach vielen Jahren – die verdeckten „Ermittler“ kommen ja wieder –, müssen die Ermahnten eine erneute Strafe zahlen, und dann geht’s bei 5.000 Euro erst los. Den Gewinn streicht dann nicht etwa eine Stiftung ein, die arme Vögel vor Baggerzähnen rettet, sondern die Deutsche Umwelthilfe. Und warum meint diese Organisation, das tun zu dürfen? Weil die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder auf Betreiben der Grünen Klagerechte für Abmahnvereine wie diesen erst ermöglicht hat. Und weil die die Deutsche Umwelthilfe ihre Ziele für subjektiv „gut“ erklären kann. Und dieses System ist gefährlich, es birgt den theoretischen Kern zur Diktatur – Begründung folgt. Kommen wir zunächst zu einigen Fakten, zum Beispiel: den Spendern der Deutschen Umwelthilfe, kurz DUH.

Viel Geld von Toyota

Der Autokonzern Toyota ist Großspender der DUH. Von jährlich 80.000 Euro ist die Rede, aber überprüfbar ist es nicht. Dieser japanische Konzern weiß dabei genau, was er tut. In Japan werden die Toyota-Werke größtenteils mit Atomstrom betrieben. Das stört die Deutsche Umwelthilfe offenkundig nicht. Und Toyota hat ein vitales Interesse an der Schädigung zum Beispiel von VW, denn es bringt die Japaner insgeheim zur Weißglut, dass sie die Weltmarktführerschaft an die Wolfsburger abtreten mussten. Natürlich ist Toyota auch Vorreiter bei Hybrid-Antrieben, das ist unbenommen, aber Hand auf’s Herz. Atomstrom bei Toyota – harte Bandagen für die Weltmarktführerschaft: Wer an vorrangig oder gar ausschließlich umweltbezogene Motive bei Toyota-Spenden für die DUH glaubt, bei dem bringt auch der Osterhase die Eier.

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Kommentare

Ich möchte mich jetzt gar nicht in eine irgendwie geartete inhaltliche Diskussion einschalten, weil diese im Netz eher Anklageschriften denn Meinungsaustauschen ähneln.

Jedoch möchte ich "ein anderes Fass aufmachen":
Wenn man als seriöses Portal mit inhaltlich ernsthaften und (aufwändig) recherchierten Beiträgen anerkannt werden möchte, dann sollte man Artikel nicht ohne Korrekturlesung online stellen. Wir sind in der glücklichen Lage, eine sehr schöne, aber auch leidlich komplizierte Sprache sprechen und schreiben zu können.Ein "gerüttelt" Maß an grammatikalischem Fundament in Artikel einzustreuen ist deswegen denke ich nicht zu viel verlangt. Also bitte: wenn man etwas zu sagen haben möchte, sollte man es in einwandfreier Form tun!
hier macht jemand den Job unseres Verkehrsministeriums und wird dafür angefeindet.
Seit 2 Jahren gibt es den Dieselskandal und bis heute gibt es keine Liste mit Fahrzeugen und deren im Straßenverkehr gemessene reale Stickoxydbelastung.
Organistionen werden kritisch hinterfragt, die genau dieses tun.
Sie brauchten dieses nicht zu tun, wenn unsere Regierung die beschlossenen Vorgaben tatsächlich im realen Leben überprüfen würde.
Warum wird dieses nicht von unabhängigen Stellen getan.
Das ist doch die Frage.
Für mich als Menschen der gerne gesund alt werden möchte ist die herangehendsweise der DUH nachvollziehbarer als die der zuständigen Politiker.
Sollte diese nicht lieber kritisch hinterfragt werden?
Ein sonderbarer Artikel.

Wir sollten Herr Resch dankbar sein, dass er als einer der wenigen für die Einhaltung der Gesetze sorgt. Ich könnte jedes Mal kotzen, wenn ich mitd em Rad hinter einem Diesel PKW stehe und and es vor 4 Wochen in Oslo phantastisch, wenn 33% aller PKW mit Strom fahren. Die Stadt wird dadurch leise und lebenswert.

Ich freue mich über jeden weiteren Automanager, der in den USA verknackt wird und möchte IHre Motivation hier mal kritscih hinterfragen, solch einen tendenziösen Artikel abzusetzen. Warum?

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