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Pressemeldung: Allianz GI: Ausblick 2018 - Unterschätzen Sie nicht die Inflation
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Pressemeldung Allianz GI: Ausblick 2018 - Unterschätzen Sie nicht die Inflation

Nachrichtenquelle: Asset Standard
13.12.2017, 00:00  |  1048   |   |   

Die Anpassungen der Geldpolitik werden im Zeitlupentempo erfolgen. Investoren sollten die Auswirkungen der Inflation im Auge behalten.

Der Einstieg in den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, der global mit unterschiedlicher Geschwindigkeit erfolgt, zwingt den einen oder anderen Anleger zur Kursanpassung. Der Erhalt der Kaufkraft hat weiterhin Priorität, da die offiziellen Inflationszahlen die tatsächliche Kostenentwicklung nur unzureichend abbilden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Anpassungen der Geldpolitik werden im Zeitlupentempo erfolgen. Nach unserer Einschätzung dürfte uns das niedrige Zinsniveau – und damit auch die finanzielle Repression – noch länger erhalten bleiben. Investoren sollten die Auswirkungen der Inflation im Auge behalten.
  • Wir rechnen mit einer insgesamt weiterhin relativ geringen Volatilität; Volatilitätsspitzen eröffnen Chancenpotenzial.
  • In einem von niedriger Volatilität, Disruption und geopolitischen Risiken geprägten Umfeld ist ein aktives Management mit fundamentalem Research und ESG-Ansätzen ein entscheidender Faktor, um Erträge zu generieren und Risiken zu steuern.
  • Investmentideen für 2018: Erdöl, europäische Aktien, ausgewählte Schwellenlandanleihen, US-Banken, Technologiesektor und Infrastruktur in Asien.


Nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise haben die Notenbanken ihre jeweiligen Finanzmärkte und Volkswirtschaften mit expansiven geldpolitischen Maßnahmen gestützt und dabei ihre Bilanzen auf bislang beispiellose Weise aufgebläht. Das starke Wachstum der Unternehmensgewinne und die nachlassenden Deflationsängste zeigen, dass sie dabei erfolgreich waren, und die Zentralbanken werden sorgsam darauf achten, die erreichte Entwicklung nicht abzuwürgen. Während wir für 2018 – angeführt durch die US-Notenbank – mit einer Verringerung der Liquiditätsversorgung rechnen, dürfte die Rückkehr zur geldpolitischen Normalisierung im Zeitlupentempo und von Zentralbank zu Zentralbank in unterschiedlich starker Ausprägung erfolgen. Dabei dürften die Zinsen noch für längere Zeit insgesamt niedrig bleiben. Investoren sollten daher die finanzielle Repression weiter im Hinterkopf behalten und die Inflation nicht aus den Augen verlieren, nicht zuletzt, da die offiziellen Inflationszahlen die tatsächliche Kostenentwicklung nur unzureichend widerzuspiegeln scheinen.

Disruption im Blick behalten

Neben makroökonomischen Aspekten werden uns im Jahr 2018 auch einige derzeit vorherrschende Investmentthemen – darunter geopolitische Risiken und die Disruption von Geschäftsmodellen – erhalten bleiben. Wir ermutigen Anleger, einen frischen Blick auf diese Themen und ihre weitreichenden Folgen für ihre Portfolios zu werfen. Auf den folgenden Seiten skizzieren wir sechs Hauptthemen, die die Märkte im Jahr 2018 prägen könnten, gefolgt von Ausblicken für die verschiedenen Weltregionen und unseren fünf zentralen Schlussfolgerungen für Anleger.

Sechs Hauptthemen für 2018


Die Dynamik der Notenbankmaßnahmen erschwert die Positionierung

Zentralbanken haben in den vergangenen zehn Jahren eine dominierende Rolle an den Märkten gespielt, woran sich nach unserer Ansicht auch 2018 nichts ändern dürfte. Es wird künftig schwieriger, sich im Hinblick auf die nächsten Schritte der Notenbanken zu positionieren, da die Geldpolitik weltweit unterschiedliche Wege einschlagen wird:

  • Die US-Notenbank (Fed) wird voraussichtlich weitere Zinserhöhungen vornehmen; wir rechnen für das Jahr 2018 mit drei Zinsschritten, die noch nicht alle von den Märkten eingepreist sind..
  • Im Fokus der Europäischen Zentralbank (EZB) steht die Verringerung ihrer monatlichen Anleihekäufe, währen sie die Zinsen im Euroraum unverändert belassen wird.
  • Die Bank of Japan (BoJ) hat mit einer „verdeckten Reduzierung“ ihres monatlichen Anleihekaufvolumens begonnen, die voraussichtlich fortgeführt wird.
  • Die Bank of England (BoE) nahm zwar Anfang November erstmals seit zehn Jahren eine Zinsanhebung vor, der Wachstumsausblick und eine über dem Zielwert liegende Inflation sorgen jedoch zusehends für Kopfzerbrechen.

Der Erhalt der Kaufkraft wird von entscheidender Bedeutung bleiben

Auch wenn die Rückkehr zur geldpolitischen Normalisierung eingeleitet ist, so wird der Prozess insgesamt im Zeitlupentempo erfolgen. Nach unserer Einschätzung dürfte uns das niedrige Zinsniveau – und damit auch die finanzielle Repression – noch länger erhalten bleiben, wodurch der Erhalt der Kaufkraft einmal mehr zu einem wichtigen Anlageziel wird. Anleger müssen sich über die Auswirkungen von Preisniveausteigerungen auf ihre Ertragsbedürfnisse im Klaren sein, da selbst eine relativ niedrige Inflation langfristig zu einem erheblichen Kaufkraftverlust führen kann. Hinzu kommt, dass die von den Zentralbanken herangezogene Standardmethode zur Inflationsmessung die tatsächliche Kostenentwicklung nur unzureichend abbildet.

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