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Pressemeldung: Jyske Invest: Renditeüberblick November 2017
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Pressemeldung Jyske Invest: Renditeüberblick November 2017

Nachrichtenquelle: Asset Standard
16.12.2017, 00:00  |  537   |   |   

Amerikanisches Steuerpaket auf der Zielgeraden - verschaffte den Märkten Aufwind. Starke Zahlen aus der Eurozone – während die politische Situation in Deutschland ungeklärt ist.

Amerikanisches Steuerpaket auf der Zielgeraden - verschaffte den Märkten Aufwind

  • Die Verhandlungen über ein Steuerpaket in den USA wogten in den letzten Wochen hin und her. Die Fortschritte bei den Verhandlungen verschafften den Märkten Rückendeckung. Die eine Kammer des Kongresses, das Repräsentantenhaus, kam zu einer Vereinbarung, während der Senat im November noch keinen Entwurf verabschieden konnte. Wohlgemerkt geht es dabei um zwei verschiedene, aber doch sehr ähnliche Steuerpakete, aus denen daraufhin eines geschnürt werden soll. Die Republikaner verfügen nur über eine hauchdünne Mehrheit im Senat, sodass die Gefahr bestand, das Steuerpaket nicht durchzubringen, solange nicht alle Mitglieder davon überzeugt sind, dass es richtig ist, dafür abzustimmen. Nachdem der Skeptiker John McCain bereits früher im Monat seine Unterstützung zugesagt hatte, lag eine Zustimmung in Reichweite, doch Uneinigkeit über einen Mechanismus, der eine Explosion des Budgetdefizits verhindern sollte, brachte eine Einigung nochmals ins Wanken. Die Geschichte findet also im Dezember ihre Fortsetzung.

Starke Zahlen aus der Eurozone – während die politische Situation in Deutschland ungeklärt ist

  • Europa blüht auf. Das Konjunkturbarometer (PMI) für die Eurozone erklomm den höchsten Stand seit 2011 – ein Anzeichen für einen starken Aufwärtstrend. Die offiziellen Zahlen für das BIP bestätigen zudem, dass das Wachstum im dritten Quartal 2,5 % betrug, was eine Beschleunigung bedeutet. Und das, obwohl Europa weiterhin vor großen Herausforderungen steht. Europas größtes Zugpferd – Deutschland – hat seit der Wahl noch immer keine Regierung. Deshalb waren die amtierende Kanzlerin Angela Merkel und der Vorsitzende der Sozialdemokraten Martin Schulz zu einem Besuch beim Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier eingeladen.

Black Friday, Singles Day, Cyber Monday – beschäftigen auch die Finanzmärkte

  • Nicht nur in den Medien und im Internet sind die großen Einkaufstage von Bedeutung. Der Umsatz an diesen Tagen wird ein immer stärker dominierender Faktor für den Umsatz der Unternehmen, und sie sind ein Indikator für den Weihnachtshandel. Black Friday – der Tag nach Thanksgiving – war traditionell der erste große Einkaufstag des Weihnachtsgeschäfts. Der diesjährige Black Friday und die darauf folgende Online-Erfindung Cyber Monday zeigten in den USA beide einen starken Aufwärtstrend. Die Tradition findet immer größere Verbreitung. In Asien ist der Singles Day am 11. November – der Name stammt von den vier Ziffern 1 – sogar noch stärker. Chinas führende Online-Handelsplattform, Alibaba erzielte alleine an diesem Tag einen Umsatz von USD 25 Mrd. – eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Zu den stärksten Zeiten des Tages wurden in einer Sekunde 256.000 Transaktionen durchgeführt. Das zeugt vom Optimismus der Wirtschaft und vom Vormarsch des Online-Handels.

Marktrendite

Der fallende Dollar brachte die Renditen der Investoren im November um ihren Glanz

  • Die beinahe ununterbrochene positive Marktentwicklung setzte sich im November fort, aber der Fall des Dollar machte die Kursanstiege für dänische Investoren leider wieder zunichte. Im Gegensatz zu vergangenen Monaten, in denen die neuen Aktienmärkte (EM) die Spitze anführten, fielen sie im November. Der Grund dafür ist u. a. der Kursabsturz in Brasilien aufgrund einer Verschiebung der Pensionsreform. Darüber hinaus fiel Südkorea aufgrund der Gewinnmitnahme mehrerer, sich im Höhenflug befindlicher IT-Gesellschaften und aufgrund eines neuerlichen nordkoreanischen Probeabschusses. Die USA trugen im November das Trikot des Führenden aufgrund erhöhter Chancen für eine Steuerreform und guter Zahlen vom Black Friday im Einzelhandel sowie im Online-Handel. Black Friday in Kombination mit günstigen Kursen bedeutete, dass Konsumgüter und Verbrauchsgüter im November, die für dieses Jahr ungewohnte Führungsposition unter den Sektoren einnahmen. Dagegen litt der Energiesektor trotz leicht steigender Ölpreise schwer.

Flache Zinsentwicklung im November

  • Das Zinsniveau blieb im November im Großen und Ganzen unverändert. Die Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen lagen zu Monatsende bei 0,44 %, was marginal niedriger ist als zu Monatsbeginn. Auf dem Hypothekenmarkt sind die Zinsen hingegen gefallen. Der Grund dafür ist vor allem ein weiterhin starkes Kaufinteresse ausländischer Investoren. Die fallenden Zinsen veranlassten die Realkreditinstitute jetzt dazu, neue 30-jährige Serien mit 1,5 % Kuponzinsen auszugeben, da die bestehenden Serien mit 2 % Kuponzinsen beinahe über dem Kurs von 100 gehandelt werden.
  • Stabile amerikanische Zinsen und leicht steigende Ölpreise haben im November die Rentenmärkte der Emerging Markets unterstützt. Die Renditen sowohl der Anleihen in Kernwährungen als auch der Anleihen in Lokalwährungen fielen indessen negativ aus. Die negativen Renditen sind auf länderspezifische Bedingungen zurückzuführen – und eine Schwächung des Dollar um 2 % gegenüber der Dänischen Krone wirkte sich zudem negativ auf die Anleihen in Lokalwährungen aus. In Venezuela gibt es weiterhin Unruhen und Unsicherheit im Hinblick darauf, wann der Konkurs eintritt, was zu einem Kurseinbruch um fast 30 % führte. In der Türkei ließen Geopolitik und eine Inflation, die sich den 13 % annähert, Zweifel an der Geldpolitik aufkommen und veranlassten viele Investoren zu verkaufen.
  • Die Unternehmensanleihen hatten es im November ebenfalls schwer und warfen eine negative Rendite ab. Ein Zusammenspiel aus Unsicherheit bezüglich der amerikanischen Steuerreform, einer großen Menge Neuemissionen und ganz allgemein Gewinnmitnahmen ließen die Spreads während des Monats ein wenig auseinandergehen. Darüber hinaus gab es neuerlich Unsicherheit über das endgültige Auslaufen des Aufkaufprogramms der EZB.
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