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Anlegerverlag MorphoSys: Für kurzfristige Trader gilt erhöhte Vorsicht

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
22.03.2018, 11:19  |  428   |   |   

Die MorphoSys-Aktie (ISIN: DE0006632003) bewegt sich am oberen Ende der Kursspanne der letzten 18 Jahre. Aber nicht trotz, sondern wegen dieses Umstands sollten vor allem kurzfristige Trader auf der Long-Seite jetzt besonders vorsichtig sein. Denn die Aktie notiert unmittelbar unter dem oberen Ende dieser Handelsspanne, dem Jahreshoch 2014 bei 88,50 Euro. Das war der höchste Stand seit dem Sommer 2000. Aber genau da kommt die Aktie derzeit einfach nicht vorbei. Ein Warnsignal?

Durchaus. Denn umwerfend waren das Zahlenwerk für 2017 und die für 2018 mitgelieferte Perspektive, am 13. März veröffentlicht, nicht gewesen. Vorbörslich hatte die Aktie da noch nachgegeben und  dann im regulären Handel auf einmal kräftig zugelegt. Das wirkte wie die Flucht nach vorne der Bullen. Ran und rüber, über diese Charthürde bei 88,50 Euro. Wissend: Wenn der Ausbruch erst einmal gelingt, werden Trading-Anschlusskäufe kommen. Und dann wird man die 2018er-Perspektive, die geringere Umsätze und einen höheren Verlust als 2017 avisiert, ignorieren oder versuchen, nur die positiven Aspekte herauszulesen, weil der psychologische Effekt eines intakten Aufwärtstrends immer imstande ist, Zweifel zu beseitigen. Aber genau das klappt jetzt schon verdächtig lange nicht:

 

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Bis 88,40 Euro, also bis zehn Cent unter diese Widerstandslinie, kam die Aktie, seither bleibt sie in Reichweite, macht aber bei zugleich rückläufigen Umsätzen keine Anstalten, den zweiten Versuch anzugehen. Wenn es gelingt, wäre das natürlich ein klar bullishes Signal, bei dem man aber dennoch vorsichtig sein muss, weil die 2018er-Perspektive solche mehrjährigen Hochs nicht gerade stützt. Aber der mit eingeblendete Trendfolge-Indikator MACD zeigt: Die Dynamik schwindet jetzt schnell. Wenn MorphoSys noch zwei, drei Tage unter diesem Widerstand auf der Stelle tritt, dürften die Gewinnmitnahmen zunehmen.

Dann wird es für das bullishe Lager immens schwer, das Ruder noch herumzureißen. Dann könnte es sehr schnell zu einem Rücksetzer in die Region 71,50/73,50 Euro kommen, zurück in den Bereich der im Februar noch erfolgreich verteidigten 200-Tage-Linie. Daher wäre es für aggressive, gezielt kurzfristige Trader zu überlegen, sich die nächstliegende Unterstützung  in Form der aktuell bei 81,85 Euro verlaufenden und noch steigenden 20-Tage-Linie als Orientierung für einen Stop Loss zu währen, um nicht zu weit mit nach unten mitgerissen zu werden, wenn der Versuch, diesen „Meilenstein“ bei 88,50 Euro zu nehmen, scheitern sollte.

 

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