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Anlegerverlag K+S: Das sieht nicht gut aus – wird die Bilanz es herausreißen?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
11.05.2018, 15:39  |  890   |   |   

Am Montagmorgen wird das Ergebnis des ersten Quartals für den Salz- und Düngemittelhersteller K+S (ISIN: DE000KSAG888) erwartet. Und es sollte tunlichst überzeugen, denn die Bullen hätten „good news“ bei dieser Aktie dringend nötig. Man rechnet mit etwa 70 Cent Gewinn pro Aktie, ein im Vergleich zu den anderen Quartalen eher hoher Gewinn, der durch die saisonal im ersten Quartal besseren Umsätze im Salzbereich befeuert werden soll. In der Regel ist ein gutes erstes Quartal die halbe Miete für einen soliden Gesamtjahresgewinn. Das muss auch diesmal gelingen, denn in der zweiten Jahreshälfte 2017 waren die Anleger nicht gerade mit Kaufargumenten überschüttet worden.

Die im Oktober präsentierte, mittel- und langfristige Agenda des Unternehmens war wenig inspirierend und der eigentlich gesuchte, kapitalkräftige neue Teilhaber ist weiterhin nicht im Boot. Gute Ergebnisse bei Umsatz und Gewinn, vor allem aber weiterhin positive Perspektiven für den Rest des Jahres müssen her, dann kann der Befreiungsschlag über die markante Widerstandszone zwischen 24 und 25 Euro gelingen. Aber eben nur dann, denn die Vorlage ist, wie Sie in diesem Chart auf Wochenbasis sehen können, alles andere als günstig:

Die zweite Woche in Folge hatten die Akteure versucht, K+S über diese Hürde zu heben, auch, um bei den jetzt anstehenden Quartalszahlen ein positives Chartbild zu haben, das zweifelnde Anleger davon abhalten würde, bei nicht allzu überzeugenden Zahlen auszusteigen. Aber zum zweiten Mal in Folge ist das misslungen, auch diese Woche wird die Aktie (vorausgesetzt, es käme in den verbleibenden zwei Stunden des Handels nicht zu einer markanten Rallye) unterhalb dieser Widerstandszone beenden. Vorsicht ist also angebracht: Dieser Montag könnte sogar auf mittelfristiger Ebene Weichen stellen. Gelingt ein Schlusskurs über 25 Euro, wäre der Weg nach oben erst einmal frei. Aber sollte K+S den Montag mit einem klaren Minus beenden, wäre es keineswegs auszuschließen, dass der Kurs dann die 2016er-Aufwärtstrendlinie um 20,30 Euro ins Visier nimmt.

 

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