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Europa Kramp-Karrenbauer warnt vor deutschem Sonderweg in Europa

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
17.06.2018, 17:39  |  10804   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Ein Jahr nach dem Tod des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl und auf dem Höhepunkt des Konflikts zwischen CDU und CSU über die Zurückweisung registrierter Flüchtlinge an der deutschen Grenze hat CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer an Kohls europapolitisches Erbe erinnert. An Kohls Sarg sei sichtbar geworden sei, für welches Europa er "förmlich gebrannt" habe, schreibt Kramp-Karrenbauer in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe). "Für ein Europa der Gemeinsamkeiten, für ein Europa des Miteinanders, für ein Europa der Geschlossenheit, für ein Europa, in dem sich die Interessen unseres deutschen Vaterlandes verwirklichen, für ein Europa, in dem es keinen deutschen Sonderweg gibt."

Kramp-Karrenbauer schaltet sich mit ihrem Beitrag in den Streit zwischen CDU und CSU über den Umgang mit registrierten Asylsuchenden ein, ohne dabei offen Kritik an der CSU zu üben. Indem sie Kohl zum Zeugen nimmt, erinnert sie an die Bedeutung der europäischen Einigung. Kohl hätte nach ihren Worten wahrscheinlich "nie zu träumen gewagt", dass er selbst einmal Wegbereiter eines Europas der offenen Grenzen sein würde. Die CDU-Generalsekretärin schreibt in der FAZ: "Das geeinte Europa ohne Grenzen ist ein wahr gewordener Traum, der uns auch heute ein zu hütender Schatz sein muss." Kohl hätte nach den Worten Kramp-Karrenbauers "alles unternommen, um die Errungenschaft der offenen Grenzen zu verteidigen - immer in gegenseitiger Loyalität aller Europäer", heißt es in dem Beitrag.

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Kommentare

Die unbegrenzte und ungeprüfte Aufnahme von Leuten aus ärmeren Länder ist doch ein deutscher Sonderweg.

Sehe kein Land, das dies ebenfalls so handhabt.
Kein deutscher Sonderweg? Aber klar, nur früher hätte sich unsere Kanzlerin nebst ihren Abnickern das überlegen sollen.

Ich habe Kontakte und Freundschaften zu Tschechen. Was die mir sagen, zeigt genau die weit überwiegende Stimmung in den meisten Ländern Europas.

Man schüttelt nur noch die Köpfe über Deutschland und hat Angst, die Welle schwappt über. Viele dieser Neubürger werden demnächst sicher einen deutschen Pass bekommen, dann steht auch ihrer Reisefreiheit nichts mehr im Weg.

Schon jetzt könnten Mörder und Terroristen genauso leicht wie in München oder Berlin auch Anschläge in Pilsen, Prag oder überall in der Tschechischen Republik begehen. Was dann, Frau Merkel? Dann wird es nämlich mal so richtig eng. Ihr Trauergesicht und nette Worte nützen dann nämlich nichts mehr.

Man wird Deutschland für diesen Irrsinn wieder hassen. Genauso wie es in Griechenland, Spanien, Portugal und anderswo war und teilweise noch immer der Fall ist. . Diese Art Politik völlig offener Grenzen vereint Europa nicht, sondern spaltet es weiter. Genau wie der Euro. Man sollte endlich mit den vielen Lügen aufhören.
Naja,wir sind ja gerade dabei,den sonderlichen weg Deutschlands,in Europa zu beenden!
Auch Altkanzler Schmidt,hatte das europäische Krisenprogramm bereits vor Kohl durchschritten,bis die SPD zu Fall kam,weil man ihnen Landesverrat vorgeworfen hatte,wegen den nicht enden wollenden Griechenland-Rettungen.
Hätte man damals die Belastungen soweit maximiert,wie man es bei Kanzlerin Merkel ertragen hat,wer weis,was aus Kohl geworden wäre,aber sicher nicht Kanzler,da war bei etwa 5% Zinsen dann Abpfiff!
Als wegen des deutschen Sonderwegs alle auf Ungarn rum trampelten,ist Altkanzler Kohl nach Ungarn gereist,um mit Victor Orban zu reden,dem passte es absolut nicht,was Merkel da veranstaltet hatte,er wird hier missbraucht!
Das Problem,ist ja gerade,dass die anderen nicht mitmachen und eine von Merkel immer wieder versprochene europäische Lösung nicht in Sicht ist,die wollen die Grenzen nämlich schützen!
Ein Sonderweg,war deswegen die Bereitschaft,zur "Einstweiligen Aufnahme"im Vorgriff,auf eine europäische Lösung und noch Jahre danach,knabbert das Land an der daraus resultierenden Belastung,man kann nur davor warnen,dass der Gipfel wieder ohne Beschlüsse endet!
genau solche Leute werden in Europa bei der Automobil Industrie gesucht ....

die brauchen neue * Elektro Karrenbauer * wird nicht lange dauern, bis sich diese Dame auch einen gut bezahlten Job dort geangelt hat ...
in der Politik ist sie nicht zu gebrauchen ...

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