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Batterie oder Brennstoffzelle: Welche Technologie die Autos der Zukunft antreibt

Fakt ist: Dauerhaft hat der Verbrennungsmotor keine Zukunft. Es fehlen schlicht die Ressourcen auf unserem Planeten, um unendlich viel Treibstoff zu produzieren. Es müssen also Alternativen her.

Aus heutiger Sicht ist es relativ wahrscheinlich, dass entweder batterie- oder wasserstoffbetriebene Elektrofahrzeuge die Verbrenner langfristig beerben werden. Beide verbrauchen während der Fahrt keine fossilen Brennstoffe, stoßen keine schädlichen Abgase aus, sind leise und profitieren im Vergleich zu Verbrennern vom nahezu unmittelbar vorhandenen Drehmoment beim Beschleunigen.

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Doch nicht nur für Autofans, auch für uns Investoren ist es interessant zu wissen, welche der beiden Technologien die besseren Karten hat. Denn wenn wir früh Aktien der richtigen Unternehmen kaufen, können wir mit dieser Revolution der Mobilität sehr viel Geld verdienen! Steigen wir also gleich ein und sehen uns erst einmal den Status quo an.

Wie sieht es aktuell aus?

Batteriebetriebene Elektroautos sind im Moment relativ hoch im Kurs: Nachdem der kalifornische Hersteller Tesla (WKN: A1CX3T) und chinesische Hersteller wie BYD (WKN: A0M4W9) vorgemacht haben, wie es geht, ziehen die etablierten Hersteller nun nach und bringen ihre ersten eigenen Modelle auf den Markt. Auch die Ladeinfrastruktur kommt langsam in die Gänge, an immer mehr öffentlichen Plätzen kann man sein Elektroauto laden.

Das Portal EV-volumes.com rechnet damit, dass 2018 über 1,3 Millionen batteriebetriebene Elektroautos verkauft werden. Das sind zwar nur 1,4 % der gesamten Fahrzeugverkäufe, die für 2018 prognostiziert werden, aber immerhin ein messbarer Prozentsatz. Das sieht bei den Wasserstoffautos ganz anders aus:

Die kaum vorhandene Ladeinfrastruktur und ein ausgesprochen überschaubares Modellangebot (es gibt kein Wasserstoffauto eines deutschen Herstellers) sorgen dafür, dass die Gesamtzahl der verkauften Brennstoffzellenfahrzeuge laut Statista in diesem Jahr bei knapp 16.750 liegen wird. Ja, das ist so gut wie nichts.

Und weiter?

Ein Hauptgrund für das fehlende Angebot und die fehlende Nachfrage dürfte zudem sein, dass der Preis pro gefahrenem Kilometer beim Wasserstoff wesentlich höher ist als beim Strom aus der Steckdose. Das hat mehrere Gründe:

Einerseits ist die Wasserstoffwirtschaft so klein, dass bisher kaum Skaleneffekte eingesetzt haben, die die Produktions- und Lieferketten günstiger machen. Andererseits profitiert die Elektromobilität davon, dass bereits seit Ewigkeiten auf der ganzen Welt Stromnetze vorhanden sind, an die man die Ladestationen nur noch anbinden muss. Die ganze Wasserstoffinfrastruktur muss dagegen erst noch entstehen.

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Nachrichtenquelle: Aktienwelt360
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