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06.12.2018, 08:15  |  208   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex setzte seine Abwärtsbewegung vom Vortag am Mittwoch mit einem Kursverlust von 1,19 Prozent fort und schloss bei 11.200,24 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,17 Mrd. Euro. Durch den fehlenden US-Handel (die US-Börsen blieben im Gedenken an den verstorbenen US-Präsidenten Bush geschlossen) fehlten dem DAX zum Nachmittag die gewohnten Impulse der Wall Street. Blickt man auf den Handelsverlauf seit Dienstag, so könnet man eher von neuen Jahrestiefs sprechen, als von einer Zündung zu einer Jahresendrallye. Noch ist aber nicht aller Tage Abend. Die restlichen liquiden europäischen Leitindizes fielen ebenfalls deutlich zurück. Der EuroStoxx50 verlor 1,22 Prozent auf 3.150,27 Zähler. Der Züricher SMI verlor mit 1,60 Prozent auf 8.939,96 Punkten am stärksten, der Mailänder FTSE MIB fiel nur um 0,13 Prozent auf 19.328,70 Punkte zurück. Letzterer konnte offenbar von einer sich abzeichnenden Entspannung im Haushaltsstreit zwischen Brüssel und Rom profitieren. Die italienische Regierung signalisierte am Dienstag der EU gegenüber weiteres Einsparpotenzial und die mögliche Streichung von rund 4 Mrd. Euro. Unterdessen wurden Meldungen seitens der EZB laut, die Zentralbank denke über neue Wege nach, um zum Beispiel in Schieflage geratene italienische Banken im Bedarfsfall stützen zu können. Hierbei könnte seitens der EZB eine Neuauflage eines „TLTRO“-Programms herbeigezaubert werden. Man lasse mal die Vorstellung eines negativ verzinsten Refinanzierungstenders auf sich wirken. Nach kurzer Zeit bemerkt man, dass dies nach der Nullzinsversion der letzten TLTROs eine weitere Perversion der Geldpolitik darstellt. Getreu nach dem Motto: „Wenn Sie beinahe pleite sind, so bekommen sie Kredite, die nichts kosten, sondern sogar Zinsen für den Schuldner abwerfen. Mit anderen Worten „verkehrte Welt“ – der Kreditgeber (Gläubiger) zahlt dem Kreditnehmer (Schuldner) einen Zins und nicht vice versa. Auch volkswirtschaftliche Daten standen am Dienstag auf der Agenda. Um 11:00 Uhr wurde der Oktober-Einzelhandelsumsatz für die Eurozone veröffentlicht. Dieser fiel mit einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zu einem prognostizierten Plus von 0,2 Prozent leicht besser aus. Vor allem aber die Einkaufsmanagerindizes für das Dienstleistungsgewerbe im November rückten am Vormittag in den Fokus. Die Daten wurden für Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, die Eurozone und Großbritannien publiziert. Beinahe alle Einkaufsmanagerindizes fielen stärker als prognostiziert aus, der für Deutschland wurde erwartungsgemäß mit 53,3 Punkten veröffentlicht, der für Großbritannien jedoch enttäuschte mit 50,4 Punkten anstatt der erwarteten 52,5 Punkte.

Am Donnerstag findet die reinste Datenflut aus den USA statt. Um 14:30 Uhr wird die Handelsbilanz für den Oktober, der ADP-Arbeitsmarktbericht für den November und die Produktivität ex-Agar für das dritte Quartal 2018 erwartet. Um 15:45 Uhr und 16:00 Uhr folgt der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe im November von Markit und ISM. Ebenfalls um 16:00 Uhr wird der Auftragseingang der Industrie im Oktober und der Auftragseingang langlebiger Güter im Oktober veröffentlicht. Schließlich werden noch die EIA-Rohöllagerbestandsdaten der Woche um 16:30 Uhr publiziert.



Ausblick DAX

Land unter an den asiatisch-pazifischen Börsen. Alle Leitindizes fielen am Donnerstag stark zurück und auch die US-Futures weisen am Morgen hohe Kursverluste auf. Die DAX-Indikationen lagen kurz vor der europäischen Börseneröffnung bei 11.030 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex schloss am Mittwoch nach einem impulslosen Handel mit einem Minus von 1,19 Prozent bei 11.200,24 Punkten. Der Kursverlauf vom Jahrestief des 20. November 2018 bei 11.009,25 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 03. Dezember 2018 bei 11.566,97 Punkten könnte herangezogen werden, um die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite abzuleiten. Die Widerstände fänden sich bei 11.141/11.222/11.288/11.354/11.436 und 11.567 Punkten. Die Unterstützungen wären bei den Marken von 11.009 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 10.877/10.796 und 10.664 Punkten in Betracht zu ziehen.


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