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DGAP-News Perspektive Asset Management AG: Aktie unter der Lupe - Orsted

Nachrichtenquelle: EQS Group AG
10.12.2018, 11:03  |  495   |   |   




DGAP-News: Perspektive Asset Management AG / Schlagwort(e): Fonds


Perspektive Asset Management AG: Aktie unter der Lupe - Orsted


10.12.2018 / 11:03



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Perspektive OVID Equity Fonds

Aktie unter der Lupe - Orsted



München, im Dezember 2018



"Wind of Change" - Mit Orsted auf neuen Wegen

Ein Unternehmen aus dem hohen Norden erfindet sich neu



Während der zurückliegenden elf Jahre hat sich Orsted von einem Unternehmen, welches traditionell dänische Haushalte mit Kohle, Öl und Gas versorgte, zu einem internationalen Anbieter von grüner Energie gewandelt. So sehen die Planungen vor, die Nutzung der Kohle bis 2023 auslaufen zu lassen. Der Geschäftsbereich Öl und Gas wurde bereits in 2017 abgestoßen. Künftig will man sich unter anderem auf klimafreundliche Offshore-Windenergie konzentrieren. Um dieser Veränderung Ausdruck zu verleihen, hat sich das Management der vormaligen Dong Energy für einen neuen Unternehmensnamen entschieden und damit dem dänischen Wissenschaftler Hans Christian Orsted (1777-1851) gedacht. Der Physiker, Chemiker, Astronom und Naturphilosoph gilt als Mitbegründer der Elektrizitätslehre. Er entdeckte die magnetische Wirkung des Stroms und damit die Schlüsselkomponente in der Elektrizitätserzeugung.



Dänemarks größter Versorger mit circa 1 Million Kunden ist gleichzeitig auch der weltweit größte Offshore-Windparkentwickler. Orsted erwirtschaftet seinen Umsatz in drei Geschäftsbereichen: Offshore-Wind (37,8 Prozent), Bioenergie und Wärme (9,9 Prozent) sowie Vertrieb und Endkundenanwendungen (64,1 Prozent).



Im Segment Energieversorgung werden unter anderem intelligente Zähler und Übertragungsnetze sowie die Digitalisierung zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit vorangetrieben. Mit stabilen, da regulierten Erträgen, ergänzt das Versorgergeschäft den Offshore-Windbereich und schlägt die Brücke zum Endabnehmer. Das Management erwägt auch die Erweiterung der unternehmerischen Aktivitäten in andere grüne Bereiche, um damit weitere Chancen für das Unternehmen zu erschließen.



Auch im Geschäftsfeld Bioenergy verbucht Orsted Fortschritte. So wurde beispielsweise im November die Turbine für das Asnaes Blockheizkraftwerk montiert, dessen Fertigstellung für das nächste Jahr geplant ist. Eine mit der weltweit größten Biomasse-Kraftwerke Studstrup feierte seinen 50. Jahrestag. Das ehemalige Kohlekraftwerk wird seit 2016 mit Holz-Pellets aus nachhaltiger Forstwirtschaft betrieben und versorgt 106.000 Haushalte in Aarhus und ergänzt damit die Wind- und Photovoltaik-Kraftwerke.



Wachstum und Rendite gehen Hand-in-Hand

Wachstumstreiber ist jedoch der stetige Ausbau des Offshore-Windportfolios, wobei mit Hilfe innovativer technischer Lösungen die Reduktion der Kosten vorangetrieben werden soll. Der Investitionsplan sieht vor, bis 2023 über 85 Prozent der Mittel in den Offshore-Windbereich zu lenken. Die durchschnittliche Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE-Return on Capital Employed) soll zwischen 13 und 15 Prozent liegen, das jährliche Budget dafür beziffert sich auf 14 bis 20 Mrd. Dänische Kronen (DKK umgerechnet circa 2 bis 2,7 Mrd. EUR).



Visionär und innovativ

Die Strategie des Unternehmens fußt auf der Vision, Technologien für erneuerbare Energiequellen miteinander zu verbinden und mit Speichermedien zu ergänzen, um damit flexibel und intelligent sich verändernde Verbrauchssituationen adressieren zu können. Darüber hinaus spielt die Elektrifizierung von Logistik, Heizanlagen und der Industrie eine zentrale Rolle, wobei in der Fähigkeit, in integrierten Lösungen denken zu können, das Management einen Wettbewerbsvorteil sieht. Das Portfolio von Orsted wurde auch um langfristig aussichtsreiche Sektoren ergänzt. So soll künftig zum Beispiel auch Müll verbrannt werden. Darüber hinaus bietet Orsted seinen Kunden aus der Industrie Energy-as-a-Service an. Außerdem möchte das Management die Bereiche Energiespeicherung, Photovoltaik- und Onshore-Windprojekte betreten.



Bis 2023 soll der Anteil der grünen Energie an der Gesamtenergieproduktion von Orsted auf mindestens 95 Prozent ansteigen. Im dritten Quartal dieses Jahres bezifferte sich dessen Anteil mittlerweile auf 71 Prozent. Bis 2025 ist geplant, die installierte Offshore-Windleistung auf 11 bis 12 GW auszubauen. Ausgehend von der zum Ende des Geschäftsjahres 2017 installierten Kapazität von 3,9 GW, entspräche dies einer jährlichen durchschnittlichen Zuwachsrate in Höhe von circa 8,5 Prozent.

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