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MDAX Schaeffler Gruppe mit vorsichtigem Ausblick 2019

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
06.03.2019, 08:58  |  399   |   |   
MDAX | Schaeffler Gruppe mit vorsichtigem Ausblick 2019
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Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler AG (ISIN: DE000SHA0159) hat heute seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht.

Im Berichtszeitraum lag der Umsatz der Schaeffler Gruppe bei rund 14,2 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 14,0 Milliarden Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 3,9 Prozent. Alle drei Konzernsparten und alle vier Regionen trugen zum währungsbereinigten Umsatzwachstum bei. Hierbei wies erneut die Region Greater China das stärkste Wachstum auf, allerdings mit deutlich schwächerer Dynamik als in den Vorjahren. Die Schaeffler Gruppe erwirtschaftete 2018 ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) vor Sondereffekten in Höhe von 1.381 Millionen Euro und lag damit unter dem Wert des Vorjahrs (1.584 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 9,7 Prozent (Vorjahr: 11,3 Prozent).{loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

Das den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnende Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum 881 Millionen Euro und lag damit unter dem Vorjahresniveau (980 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei 1,33 Euro (Vorjahr: 1,48 Euro). Auf dieser Basis wird der Vorstand der Schaeffler AG wie im Vorjahr der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 55 Cent je Vorzugsaktie vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent (Vorjahr: rund 35 Prozent) bezogen auf das den Anteilseigern zuzurechnende Konzernergebnis vor Sondereffekten.

Zum Geschäftsverlauf im Jahr 2018 sagte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG: "Nach einem für die Schaeffler Gruppe guten ersten Halbjahr haben sich die Marktbedingungen im globalen Automobilgeschäft in der zweiten Jahreshälfte deutlich verschlechtert. Das hat unser Ergebnis belastet. Erfreulich ist, dass sich die Sparte Industrie im Laufe des Jahres 2018 weiter sehr gut entwickelt hat und die schwächere Performance der beiden Automotive-Sparten teilweise kompensieren konnte. Das zeigt, dass sich unsere Aufstellung als globaler Automobil- und Industriezulieferer bewährt."

Nicht zufrieden zeigte sich Klaus Rosenfeld mit der Ertragslage der Sparte Automotive OEM. "Maßgeblich für den Ergebnisrückgang der Sparte Automotive OEM war vor allem das schwierige Markt- und Wettbewerbsumfeld und der zunehmende Veränderungsdruck. Daneben gibt es aber auch eine Reihe von hausgemachten Faktoren, die wir angehen müssen. Daher haben wir das Programm RACE gestartet, das auf Effizienzsteigerung und Portfoliooptimierung ausgerichtet ist. Wenn wir unsere Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit verbessern wollen, brauchen wir mehr Fokus und mehr Geschwindigkeit."

Eine ausführlichere Beschreibung der Ziele und Maßnahmen von RACE findet sich in der ebenfalls heute hierzu veröffentlichten Presse- und IR-Mitteilung.

Automotive OEM mit Ergebnisrückgang im zweiten Halbjahr

Die Sparte Automotive OEM erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von rund 8.997 Millionen Euro (Vorjahr: rund 8.991 Millionen Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent. Nach der positiven Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive OEM im zweiten Halbjahr aufgrund eines anhaltend herausfordernden Umfelds in der Automobilbranche im Vergleich zum Vorjahr ein abgeschwächtes Umsatzwachstum. Dennoch lag das Wachstum im Berichtsjahr um 3,2 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum der weltweiten Produktion für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die im Berichtszeitraum um 1,1 Prozent zurückgegangen ist. Die in der Berichtsperiode 2018 akquirierten Aufträge, so genannte Lifetime-Sales, betrugen 12,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Book-to-bill-Ratio, also dem Auftragseingang im Verhältnis zum Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahrs, von 1,4 (Vorjahr: 1,3).{loadmodule mod_custom,Nebenwerte - Anzeige in Artikel}

Das geringere Umsatzwachstum ist insbesondere auf eine schwächere Nachfrage in den Regionen Europa und Greater China im zweiten Halbjahr zurückzuführen. In Europa waren hierfür vor allem die Produktionsverzögerungen durch die Umstellung auf die neue Abgasnorm WLTP maßgeblich, während sich in China die Zurückhaltung der Verbraucher und der Handelsstreit mit den USA bemerkbar machten. Alle vier Unternehmensbereiche der Sparte Automotive OEM trugen im Berichtsjahr zum Umsatzwachstum bei, wobei der Unternehmensbereich "E-Mobilität" seinen Umsatz währungsbereinigt mit 18,1 Prozent am stärksten steigerte. Das stärkste Umsatzwachstum auf währungsbereinigter Basis zeigte die Sparte Automotive OEM in der Region Americas mit 5,6 Prozent, gefolgt von Asien/Pazifik mit 2,3 Prozent, Greater China mit 1,2 Prozent und Europa mit 0,9 Prozent.

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