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DGAP-News Sixt Leasing SE erzielt Rekordumsatz und steigert Ergebnis im Geschäftsjahr 2018 (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.03.2019, 20:30  |  460   |   |   

Sixt Leasing SE erzielt Rekordumsatz und steigert Ergebnis im Geschäftsjahr 2018

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DGAP-News: Sixt Leasing SE / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose Sixt Leasing SE erzielt Rekordumsatz und steigert Ergebnis im Geschäftsjahr 2018

13.03.2019 / 20:30
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Sixt Leasing SE erzielt Rekordumsatz und steigert Ergebnis im Geschäftsjahr 2018

* Konzernvertragsbestand mit rund 130.000 Verträgen ungefähr auf Vorjahresniveau

* Operativer Konzernumsatz steigt um knapp sechs Prozent auf über 450 Mio. Euro

* Konzernergebnis vor Steuern (EBT) erhöht sich um knapp drei Prozent auf über 30 Mio. Euro

* Vorstand schlägt Aufsichtsrat stabile Dividende von 0,48 Euro je Aktie vor

* Ausblick für 2019: Leichter Anstieg des Konzernvertragsbestands sowie operativer Konzernumsatz und EBT ungefähr auf Vorjahresniveau erwartet

* CEO Michael Ruhl: "2019 legen wir einen verstärkten Fokus auf das Thema Digitalisierung mit dem Ziel, unser Produktangebot weiter zu optimieren und unsere internen und kundenbezogenen Prozesse effizienter zu gestalten."

Pullach, 13. März 2019 - Die Sixt Leasing SE, Marktführer im Online-Direktvertrieb von Neuwagen in Deutschland sowie Spezialist im Management und Full-Service-Leasing von Großflotten, hat im Geschäftsjahr 2018 nach vorläufigen Berechnungen (IFRS) einen Rekordumsatz erzielt und das Ergebnis gesteigert. Der Konzernvertragsbestand blieb nahezu stabil zum Vorjahr, soll 2019 jedoch wieder leicht zulegen. Mittelfristig erwartet der Vorstand ein deutliches Wachstum, auch bei Umsatz und Ergebnis.

Geschäftsentwicklung
Der Vertragsbestand im Geschäftsfeld Online Retail ging im Jahr 2018 um 1,6 Prozent auf 44.700 Verträge zurück und blieb damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Diese Entwicklung wurde vor allem von zwei Faktoren beeinflusst. Zum einen fiel das Neugeschäft insbesondere aufgrund der schleppenden Einführung des neuen WLTP-Testverfahrens und der damit zusammenhängenden angespannten Liefersituation einzelner Hersteller niedriger als im Vorjahr aus. Zum anderen stieg die Anzahl an ausgelaufenen Verträgen im Geschäftsjahr 2018 aufgrund des starken Vertragswachstums in den zurückliegenden Jahren deutlich an.

Im Geschäftsbereich Flottenmanagement erhöhte sich der Vertragsbestand stärker als erwartet um 6,6 Prozent auf 42.000 Verträge.

Der Vertragsbestand im Geschäftsfeld Flottenleasing verzeichnete einen Rückgang um 10,5 Prozent auf 43.000 Verträge. Dies ist im Wesentlichen auf den unerwarteten Wegfall eines Volumenkunden und die zu Jahresbeginn angekündigte aktive Risikosteuerung zurückzuführen. Im Rahmen dieser Initiative wurde das potenzielle Restwertrisiko durch Dieselfahrzeuge über das gesamte Leasing-Neugeschäft hinweg erfolgreich gesenkt. Der Bestand an Dieselfahrzeugen in Deutschland mit Euro-5-Norm und niedriger ohne Rückkaufvereinbarung wurde dabei auf nur noch rund 2.800 Fahrzeuge per 31. Dezember 2018 reduziert. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 50 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert (31. Dezember 2017: rund 5.600 Fahrzeuge).

Insgesamt ging der Konzernvertragsbestand im In- und Ausland (ohne Franchise- und Kooperationspartner) um 2,4 Prozent auf 129.700 Verträge zurück und blieb damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Konzernumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf einen Rekordwert von 805,8 Mio. Euro, insbesondere aufgrund des Ausbaus des Vertragsbestands im Geschäftsfeld Online Retail im Geschäftsjahr 2017. Der operative Konzernumsatz (ohne Verkaufserlöse) erhöhte sich etwas stärker als erwartet um 5,7 Prozent auf 480,5 Mio. Euro. Die Verkaufserlöse durch Leasingrückläufer und vermarktete Kundenfahrzeuge im Flottenmanagement stiegen überproportional um 12,3 Prozent auf 325,3 Mio. Euro an. Hierzu trug insbesondere die höhere Anzahl an Fahrzeugrückläufern im Geschäftsfeld Online Retail bei.

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Geschäftsjahr 2018 leicht um 2,8 Prozent auf 240,8 Mio. Euro. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 3,0 Mio. Euro auf -13,2 Mio. Euro. Die Zinsaufwendungen konnten insbesondere infolge der Rückführung der letzten beiden Teilbeträge der Core Fazilität an die Sixt SE von 300 Mio. Euro im Juni 2017 und 190 Mio. Euro im Juni 2018 signifikant reduziert werden.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) legte im Geschäftsjahr 2018 um 2,8 Prozent auf 30,5 Mio. Euro zu und erreichte damit wie prognostiziert ungefähr das Niveau des Vorjahres. Die operative Umsatzrendite blieb mit 6,4 Prozent nahezu stabil (2017: 6,5 Prozent). Der Konzernüberschuss erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 22,0 Mio. Euro.

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