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Immobilienkonzerne Kipping will Enteignungen und Beschlagnahmungen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
07.04.2019, 05:00  |  5934   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, will Immobilienkonzerne nicht nur enteignen, sondern setzt im Zweifel auch auf Beschlagnahmungen. Das kündigte sie laut eines Berichts des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Sonntagsausgaben) bei einer Parteivorstandssitzung am Samstag in Berlin an. Mit Blick auf die Kampagne "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" und entsprechende bundesweite Demonstrationen am Samstag sagte Kipping nach Angaben von Teilnehmern, um der Enteignung der arbeitenden Bevölkerung entgegenzutreten, "stellen wir die Eigentumsfrage, indem wir die Enteignung von Konzernen wie Vonovia und Deutsche Wohnen sowie im Zweifelsfall auch Beschlagnahmungen fordern".

Zudem forderte sie, die Eigentumsfrage mit der Machtfrage zu verbinden. Dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" zufolge sagte Kipping: "Wenn eine Linke in die Regierung geht, ob in einem Bundesland oder irgendwann mal im Bund, dann greifen wir das goldene Kalb des Neoliberalismus an: Die Spekulationen mit Wohnraum, mit Boden und mit der Daseinsvorsorge." Und sie fügte hinzu: "Wer mit Eigentum nur Rendite schinden will, muss dafür bezahlen. Wer Mieterinnen und Mieter auspresst, der wird in die Schranken verwiesen. Wir gehen ans Eingemachte."

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Kommentare

Berlin hat in den letzten 15 Jahren ständig Wohnungen und Wohnungsgesellschaften verkauft! Zuerst wurden sie von Investmentbankern oder Fonds gekauft, die diese dann später an die Börse brachten oder mit Gewinn verkaufen.
Also das Land Berlin hat damit Geld einnehmen wollen um es aus zu geben.
Die Renterversicherung der Angestellten hatte auch etwa 20.000 Wohnungen, in der Gagfah. Diese wurden komplett verkauft und doch hat die Rentenkasse heute kein GEld und verlangt de monatlichen Beiräge jetzt schon im voraus.

Die Stadt Dresden hat damals, glaube um 2004, die beiden Städtischen Wohnungsgesellschaft komplett verkauft.......glaube so um 50 t Wohnungen, und war damit auf einen Schlag schuldenfrei, also Dresden hatte danach keine Schulden mehr!
Ein paar tausend Wohnungen durften der Käufer gagfah weiter verkaufen, ein paar tausend sollten abgerissen werden und die Mieter hatten grosse Schutzklauseln, wie nur geringe Mietenanstiege, glaube um 2 % im Jahr und keine Kündigungen etc.

Als dann nachher doch mal knapp Wohnungen waren, fragt die Politik bei gagfah an, ob man nicht die ab zu reissenden Wohnungen doch nicht abreissen würde. Als die gagfah zustimmte, feierte sich die Politik , dass sie es geschafft hätte.......

Man kann nicht erst verkaufen weil man das Geld rausschmeissen will und dann die Wohnungen wieder enteignen, das ist das Gegenteil eines vertrauenswürdigen verlässlichen und demokratischen Staates, es hat etwas von kriminellem Handeln des Staates.

So einem Staat möchte ich nicht mein Heimatland nennen.
Mir fällt ein, dass es vor so zwei oder drei Jahren ein Bürgerbegehren gab, zur Bebauung des Tempelhofer Feldes. Klar war, dass ohnehin am Rand etwas gebaut würde, aber in dem Begehren ging es darum, dass das Feld nicht bebaut wird und so bleibt.

Wäre interessant was heute bei rumkommt, wo die Wohnungen so knapp sind, und da für zehntausende Wohnungen, Baugrund brachliegt!
Wie kommt es denn zu der Verknappung und den hohen Preisen?

Es ist mehr Nachfrage als Angebot. Gerade in Berlin, wurde schon über Jahrzehnte wahnsinnig viel Geld in die Förderung von Wohnungen investiert, soviel, dass sich viele Marktteilnehmer mit überhöhten Preisen und anderen Manipulationen eine goldene Nase verdienten!

Dann ist letzte Förderung noch 2008 zugesagt worden die wohl über min 10 Jahre geht, und schon ab so 2000 war Berlin eine Stadt mit wahnsinnigen Leerstand. Selbst Sozialmieten konnten nicht erzielt werden, also man musste noch unter 4,40 vermieten, damit man überhaupt Mieter fand, auch für Neubauten.

Eine völlig dumme und verfehlte Subventionspolitik ist da passiert.........Glaube schon ab 2002 wurde wohl weniger subventioniert aber immer noch und so wurde da das Geld, die Subvention zum Fenster rausgeworfen.
Dann setzte um 2013/2014 immer mehr Verknappung ein und steigende Preise. Die Politik macht nichs. die Linken die in Berlin für den Wohnungsbau zuständig sind versuchen auch noch Neubauten zu verhindern, und machen alles um Bauherren und Investoren zu behindern. Ergo wird kaum gebaut.

Die hohen Mieten sind nicht die Schuld von Vermietern, sondern kommen durch die hohe Nachfrage und der starken Verknappung zustande. Die Poliik ist schuld und sie soll endlich schneller bauen. Bei 150.000 neuen Wohnungn in Berlin sind alle versorgt und die Mieten sind erschwinglich.

Das bringt neue Wohnungen, Enteignungen bringen keine einzige Wohnung mehr!
Jetzt kommen sie aus ihren Löchern raus, die Kommunisten!
Was soll man auch von der ehemaligen SED auch anderes erwarten!

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