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Mais und Sojabohnen bleiben schwach

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Nachrichtenquelle: Shareribs
23.04.2019, 12:51  |  463   |   
Chicago 23.04.2019 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten sich zum Wochenauftakt leichter. Vor allem für Weizen ging es nach unten, aber auch die Sojabohnen und Mais schlossen leichter.

Mai-Mais korrigierte um 3,75 Cents auf 3,5475 USD/Scheffel. Die Maisaussaat in den USA kommt weiterhin langsamer voran als in den Vorjahren. Wie gestern nach Ende des Parketthandels mitgeteilt wurde, ist diese erst zu sechs Prozent abgeschlossen, zwölf Prozent waren es im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Mais stand am Montag aber unter dem Eindruck der Schwäche von Weizen. Gleichzeitig fielen die Exportverkäufe in der Woche bis zum 11. April relativ stark aus. Insgesamt wurden 966.500 Tonnen geordert, 18.400 Tonnen davon für das kommende Handelsjahr.

Mai-Weizen gab 8,5 Cents auf 4,3575 USD/Scheffel. Die Exportverläufe von Weizen beliefen sich auf 546.700 Tonnen, 227.800 Tonnen für das kommende Handelsjahr. Weizen sackte am Montag ab, nachdem das USDA eine weitere Verbesserung des Erntezustands meldete. 62 Prozent wurden mit „gut“ und „sehr gut“ eingestuft, 60 Prozent waren es in der Vorwoche und 31 Prozent vor einem Jahr. Damit einher gehen Aussichten auf eine gute Ernte, die auch in anderen globalen Anbauregionen erwartet wird.

Die Mai-Sojabohnen verloren 3,5 Cents auf 8,77 USD/Scheffel. Den Sojabohnen fehlt es weiterhin an Unterstützung von der Nachfrageseite. Zu den US-Handelsgesprächen mit China gibt es wenig Neues. Stattdessen wurden aus der Volksrepublik neue Fälle des afrikanischen Schweinefiebers gemeldet. Ein Rückgang bei der Schweinemast dürfte auch die Nachfrage nach Futtermittel verringern, welches häufig mit Sojabohnen angereichert wird. Die Aussaat von Sojabohnen in den USA ist zu zwei Prozent abgeschlossen.



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