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Abgasskandal Diesel-Skandal: Schadensersatz wohl auch beim Porsche Macan möglich!

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Gastautor: Markus Mingers
15.05.2019, 08:06  |  593   |   

Kürzlich musste die Porsche AG ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro zahlen. Anlass dafür sind neu entdeckte Manipulationen, wovon auch der Porsche Macan betroffen ist. Weitere Informationen zur aktuellen Sachlage erhalten Sie nun bei uns!

 

 

Fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht

 

 

Anlass für das Verhängen des Bußgeldes war das Verletzen der Aufsichtspflicht in einer Entwicklungsabteilung. Dadurch wurden die Grenzwerte ab 2009 nicht eingehalten, was durch einen erhöhten Stickoxid-Ausstoß zustande kam.

 

Porsche produziert die Motoren allerdings nicht selber, sondern bezieht diese von der Schwesterfirma Audi, die 2018 ebenfalls ein Bußgeld in Höhe von 800 Millionen Euro zahlen musste.

 

 

Zahlreiche Fahrzeuge betroffenen

 

 

Betroffen sind wohl rund 99 000 Autos, darunter auch der Porsche Macan mit dem 3-Liter-Dieselmotor. Dort wurde bereits im Jahr 2018 unzulässige Abschalteinrichtungen entdeckt, was beim Porsche Macan 3,0 Liter V6 TDI mit der Abgasnorm Euro 6 zu erhöhten Ausstoßwerten führte.

 

Als Folge dessen ordnete das Kraftfahrt-Bundesamt einen Rückruf der Fahrzeuge an, wo die Manipulation entfernt und ein neues Software-Update aufgespielt werden sollte.

 

Doch wie bei den Rückrufen bei VW und Co. müssen sich Kunden dies nicht gefallen lassen und können mehr fordern. Es besteht die möglich auf Widerruf der Autofinanzierung, sowie der Anspruch auf Schadensersatz.

 

Hierzu können Sie unsere Website besuchen, auf der Sie Ihre Daten kostenfrei prüfen lassen können: https://recht-einfach.de

 

Die Aussichten auf einen erfolgreichen Ausgang stehen so gut wie noch nie. Nachdem der BGH den Verbrauchern bereits in die Karten gespielt hat, in dem dieser die Abschalteinrichtungen als Sachmangel einstufte, tut dies nun auch Porsche selber. Mit der Akzeptanz des Bußgeldes sollte es für den Hersteller schwer werden, die Schuld von sich zu weisen.

 

 

Mehr zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=u_w3o7lPn9o

 

 

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

 

 

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Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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