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Alles, was die Investoren über den Krieg gegen das Bargeld wissen müssen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.05.2019, 10:00  |  559   |   |   

Physische Formen der Währung – Geld und Schecks – verlieren bei den Verbrauchern auf der ganzen Welt gegenüber alternativen Zahlungsformen an Boden. Zu letzteren gehören Debit- und Kreditkarten, digitale Geldbörsen, mobile Handelsplattformen und in einigen Kreisen sogar Kryptowährungen. Online-Banking und automatische Zahlungsoptionen machen das Ausstellen von Schecks, die Verwendung von Bargeld für kostenintensive Transaktionen und andere traditionelle Finanzdienstleistungen immer weniger attraktiv. Obwohl das Bargeld noch lange nicht vom Aussterben bedroht ist und überraschenderweise in mancher Hinsicht besser dasteht, als man zunächst vermuten mag, scheint der allgemeine Trend fast unbestreitbar, wenn man sich die Paradigmenwechsel wie E-Commerce und Mobile Payment ansieht.

Warum also geschieht das alles? Wird es in Zukunft bargeldlose Gesellschaften geben? Wie können die Anleger von diesem Trend profitieren? Welche Aktien werden vom Krieg gegen das Bargeld profitieren? Werden ihm Unternehmen zum Opfer fallen?

Zu all diesen Punkten kommen wir noch. Zuerst aber schauen wir uns an, wo das Geld heute steht. Trotz all des Hypes und einer geschwächten hierarchischen Position in der Weltwirtschaft ist das Bargeld noch lange nicht tot.

Wie viele Leute benutzen noch Bargeld?

Im Jahr 2013 veröffentlichte Mastercard ein Whitepaper, in dem behauptet wurde, dass 85 % der weltweiten Transaktionen noch mit physischer Währung abgewickelt würden, was etwa 60 % des gesamten Transaktionswertes im Einzelhandel entspricht. Auf dem Investor Day 2017 von Mastercard erklärte CEO Ajay Banga, dass die Zahl immer noch über 80 % liegt, aber niedriger ist als sie es einmal war.

Das britische Sicherheitsunternehmen G4S veröffentlichte im April 2019 seinen World Cash Report, der 47 Länder umfasste und 75 % der Weltbevölkerung befragte, so die Studie. Der Bericht enthielt jedoch noch eine Kennzahl: den Bargeldumlauf im Verhältnis zum BIP. Er stellte fest, dass der weltweite Bargeldumlauf 9,6 % beträgt, ein Anstieg gegenüber den 8,1 % der gleichen Studie aus dem Jahr 2011.

Der PYMNTS.com Global Cash Index für März 2018 gibt an:

Die Bargeldnutzung in den USA ist seit 2003 weitgehend konstant geblieben, trotz einer zunehmenden Anzahl von digitalen Zahlungsmethoden. Die Nutzung liegt üblicherweise zwischen 14,2 und 15,1 % des BIP, mit Ausnahme des Jahres 2009, als die Subprime-Krise zu einem plötzlichen Anstieg beitrug. Die Wirtschaft hat sich seitdem verbessert und der Baranteil ist allmählich zurückgegangen. Er erreichte 2016 12,7 Prozent.

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