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3 Aktien, von denen ich die Finger lassen würde

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
17.05.2019, 11:22  |  401   |   |   

Der Markt hat sich in diesem Jahr erholen können, und das bedeutet, dass gute wie auch schlechte Aktien im Zuge dessen steigen. Da kann man schon mal ins Zweifeln kommen, ob nicht die eine oder andere nicht so tolle Aktien nicht doch ganz interessant ist. Bitte nicht – das wäre ein Fehler.

Conn’s (WKN:786993), Gogo (WKN:A1W078) und HEXO (WKN:A2N455) sind drei Investitionen, die ich derzeit um jeden Preis vermeiden würde. Schauen wir uns doch einmal genauer an, warum diese drei Aktien potenziell Katastrophen im Depot sein können.

Conn’s

Möbel, Matratzen, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik verkaufen, und das alles im stationären Handel? Klingt nicht gerade nach zeitgemäßem Konzept. Aber man könnte versucht sein, Conn’s eine Chance zu geben, wenn man sich die Charts der vergangenen drei Jahre ansieht. Die Aktien von Conn’s haben ihren Wert 2017 fast verdreifacht, und auch wenn 2018 ein starker Abverkauf stattfand, konnte sich die Aktie seit Jahresbeginn über einen Zuwachs von bislang 26 % erfreuen.

Das Problem bei Conn’s ist, dass die Gewinne in der Vergangenheit aus Quellen stammten, die einfach nicht nachhaltig sein konnten. Die Aktien stiegen 2017 – trotz rückläufiger Umsätze – als Reaktion auf die Kreditwende. Die Kette mit ihren 125 Läden beschloss dann, sich von einigen Produktkategorien zu trennen, die viel Geld kosten. Somit sollten die Finanzierungsstandards verbessert werden. Man würde keine teuren Artikel mehr an Kunden verkaufen, die nur schlechte Bonität vorweisen können. Das Ergebnis waren dann wenigere Kreditausfälle und bessere Margen.

Die Ergebnisse waren allerdings in letzter Zeit schwach. Und das obwohl nach dem Hurrikan Harvey im Sommer 2017 die Umsätze in den Folgequartalen gesteigert wurden. Denn die Kunden rannten in den betroffenen Gebieten die Läden ein, um beschädigte Artikel nachzukaufen. Das eigentliche Problem bei Conn’s ist aber, dass wir uns ziemlich sicher sein können, wie diese Geschichte endet. Der Online-Handel werden immer besser dabei, alles mögliche zu verkaufen, von Möbeln bis hin zu neuen Matratzen. Conn’s hat wohl schon das meiste aus der Story mit den Krediten gequetscht. Jetzt kann man nur weiter zusehen, wie die schwächeren Konkurrenten nach und nach untergehen, bevor auch Conn’s die Segel streichen wird.

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