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Bericht BMW will Maßnahmen für Durchbruch bei E-Mobilität

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
14.06.2019, 18:01  |  1243   |   |   
München (dts Nachrichtenagentur) - Vor dem Autogipfel im Kanzleramt am 24. Juni kursiert laut eines Medienberichts ein Forderungskatalog von BMW in den zuständigen Ministerien. Darin rege der Konzern Maßnahmen an, die der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen sollen, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf das Schreiben. "Deutschland hat die Chance, sich an die Spitze der Bewegung zu setzen", heißt es in dem 16-seitigen Strategiepapier.

Um Technologieführer in der Elektromobilität zu werden, sei eine "ganzheitliche Förderkulisse" nötig. Ein großes Hemmnis für den Einsatz von Elektroautos seien die hohen Stromkosten. Das Münchner Unternehmen fordere, den Preis für Ladestrom durch steuerliche Erleichterungen zu senken. Außerdem sollen viel mehr Lademöglichkeiten entstehen, heißt es in dem Papier weiter. Jeder Halter eines E-Autos solle das Recht erhalten, Ladestecker in seiner Garage zu installieren, auch wenn diese gemeinschaftlich genutzt werde. Zudem schlage BMW vor, einen Mindestanteil an elektrifizierten Stellplätzen in Parkhäusern vorzuschreiben. Der Preis fürs Parken ließe sich dann je nach Schadstoffausstoß variieren. In dem Papier stelle der Autohersteller aber auch klar, dass er nicht an eine rein batterieelektrische Zukunft glaubt: Vor allem auf langen Strecken könnten Fahrzeuge mit Brennstoffzelle sinnvoll sein. Allerdings sei dafür "ein deutlicher Ausbau einer länderübergreifenden Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur" nötig, heißt es in dem Strategiepapier, über das der "Spiegel" berichtet. Auch Benzin- und Dieselmotoren haben laut BMW noch eine Zukunft. Der Verbrennungsmotor werde "noch für viele Jahre eine tragende Rolle spielen", heißt es in dem Papier weiter.
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1 Kommentare

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Kommentare

Mit Verlaub: Ein völliger Schwachsinn!
Da muss ich jetzt leider meine BMW-Aktien (mit Verlust) verkaufen, bevor der Totalverlust eintritt.

Offensichtlich sitzen in der Vorstandsetage von BMW, VW, Mercedes, etc. jetzt "Experten" der Regierungsparteien.
Also sind wir bereits in der Planwirtschaft gelandet. Heißt: Der Plan schreibt E-Autos vor, also müssen wir das auch machen. Egal, dass alle wissen, dass das überhaupt nicht machbar ist.

Die einfache Frage: Woher soll der Strom für 1 Million Autos (oder noch viel mehr) kommen, deckt diese irrsinnige Illusion auf.
Aber der Steuerzahler wird gemolken wie eine Kuh und die Gelder landen in schwarzen Kanälen der Politik und der Wirtschaft.

Äusserst aufschlussreich ist dieser Artikel eines Praktikers:

https://www.achgut.com/artikel/die_leiden_eines_hausplaners_…

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