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Kölner Oberbürgermeisterin "Unsere Gesellschaft verroht"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
21.06.2019, 21:33  |  1885   |   |   
Köln (dts Nachrichtenagentur) - Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat bestätigt, dass sie diese Woche eine Morddrohung erhalten habe, es sei aber nicht die erste, seit ein rechtsextremer Attentäter sie 2015 mit einem Messer lebensgefährlich verletzte. Sie sei auch "nicht beunruhigt", sagte Reker dem "Spiegel". Sie lese die Drohbriefe gar nicht, auch nicht hasserfüllte Internet-Postings gegen sie.

Was sie beunruhige, sei, "dass sich etwas in unserer Gesellschaft verändert hat, dass sie verroht und Menschen bereit sind, Grenzen zu überschreiten". Am Tag ihrer Amtseinführung als Oberbürgermeisterin habe die Schriftstellerin Herta Müller ihr sinngemäß gesagt, erst gingen die Hassparolen spazieren, dann die Messer. "Das trifft es ziemlich gut", sagte Reker. Den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke nannte sie einen "Anschlag neuer Qualität", eine "ungeheuerliche Gewalttat". Offenbar gebe es mehr an rechter Gewalt, "als wir es für möglich hielten".
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Sie sollte auch erwähnen dass vor allem die AFD unter den Anschlägen der linksgrünen Antifa leidet. Ein Wunder Über 300 kriminelle Straftaten, Körperverletzungen bis zum Mordversuch, im letzten Jahr, alle von SPD, Grünen und Linken bejubelt. Wer ist denn bitte verantwortlich für die Verrohung der Gesellschaft? Leute wie Stegner, Roth, all diejenigen die es nicht ertragen können dass man auch eine andere Meinung zur Massenimmigration aus Afrika haben kann.
Kein Wunder, wenn immer mehr Zuzug aus Kriegsgebieten erfolgt, in dem noch dazu alle Kriegsgegner enthalten sind. Viele mehr oder weniger traumatisiert und aufgestachelt sowie rauflustig. Dazu noch aus anderen Gegenden viele ohne Schulbildung, bzw. nur indoktriniert mit Bildung aus Koranschulen.

Wenn diese Mischung dann auf unsere Gesellschaft trifft, führt das zu Widerstand, denn wer will schon ständig Angst haben müssen, dass vielleicht irgendwann die Zustände und Zwänge dieser Länder auch bei uns normal werden. Einiges wird ja bereits sogar von Gerichten toleriert.

Wenn dann die Reaktion der Regierenden darin besteht, die Freiheitsrechte der hier bereits lange lebenden Bevölkerung einzuschränken und die Sicherheit trotzdem nicht mehr gewährleistet scheint, stachelt das viele noch mehr zum Widerstand auf.

Besonders wenn man immer öfter merkt, dass die Medien falsch berichten und man sich wie in einer Diktatur fühlt, wo man nicht mehr sagen darf, was man will, oder sich gar zur AfD bekennen kann, ohne Repressionen befürchten zu müssen.

Irgendwann bricht dann der Ärger darüber aus!

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