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Social Media Viel Lärm...Warnung vor FaceApp

22.07.2019, 09:32  |  3108   |   |   

In der vergangenen Woche gab es einen neuen Hype in den Sozialen Medien: Prominente und normale Bürger benutzten das Bildbearbeitungsprogramm FaceApp, um ihr Gesicht zu altern und über Instagram zu teilen. Nun gibt es laute Warnung vor der von Russland aus betriebenen App.

Experten sagen, dass der kostenlose "Alterungsfilter", der bereits 2017 von den Entwicklern des Wireless Lab in St. Petersburg, Russland, entwickelt wurde, Sicherheitsbedenken aufwirft. Mit der Nutzung der FaceApp können die Anwender Zugang und Rechte an ihren persönlichen Daten verlieren, so die "NYP".

Die von Russland aus betriebene App zur Gesichtsbearbeitung ist eine der am häufigsten heruntergeladenen weltweit, wobei Anwender in den Sozialen Medien den Hashtag #faceappchallenge benutzen, um die Ergebnisse zu präsentieren: Das Gesicht bekommt Falten, vergilbte Zähne, einen Bart und graue Haare. Aber die App ermöglicht es auch jünger auszusehen.

Aber die Warnung kommt nun, denn Nutzer erteilen FaceApp die Erlaubnis, auf Ihre Fotogalerie zuzugreifen. FaceApp erhält durch die Nutzung der App alle Rechte an den Bildern, die Nutzer über die KI-Software bearbeiten. Das bedeutet, dass das Gesicht am Ende kommerzialisiert werden könnte - oder schlimmer noch.

James Whatley von Digitas schrieb auf Twitter: "Sie gewähren FaceApp eine unbefristete, unwiderrufliche....gebührenfreie...Lizenz zur Nutzung, Anpassung, Veröffentlichung, Verteilung der Benutzerinhalte....in allen Medienformaten....wenn Sie posten oder anderweitig teilen".

Eine große Sicherheitslücke ergibt sich durch die FaceApp für Privatpersonen die ihr Gesicht als Zugang für andere Online-Dienste benutzen. Forschungen deuten darauf hin, dass FaceApp nichts besonders Ungewöhnliches tut, so "The Verge". Es heißt, dass es wahrscheinlich eine Reihe anderer Anwendungen auf dem Handy gibt, die dasselbe tun. FaceApp sage nie, dass es das gefilterte Foto herunterlädt, aber dies sei nichts ungewöhnliches, so der iOS-Forscher und CEO von Guardian Firewall Will Strafach.

In einer Erklärung gegenüber "TechCrunch" sagte FaceApp, dass es Anfragen von Benutzern akzeptiert, die ihre Daten vom Server entfernt haben möchten. Das FaceApp-Team sei aber derzeit "überlastet". Eine Überprüfung der Löschung ist ebenfalls sehr schwierig.

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1 Kommentare

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Kommentare

Das soll wohl Satire sein.

Mit praktisch JEDER anderen App, die verwendet wird, wird die groesste Datensammlung aller Zeiten beliefert. Und die hat mit Russland nichts zu tun.

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