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Politik Kubicki attestiert Höcke "gnadenlose Selbstüberschätzung"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
17.09.2019, 16:14  |  2426   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der stellvertretende FDP-Vorsitzende und Bundestagsvizepräsident, Wolfgang Kubicki, hat dem AfD-Politiker Björn Höcke in der Debatte um ein vorzeitig beendetes ZDF-Interview eine "gnadenlose Selbstüberschätzung" attestiert. "Er wird niemals eine interessante Persönlichkeit. Dafür fehlen ihm sämtliche Voraussetzungen", sagte Kubicki dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Mit seinen Aussagen werde vielmehr deutlich, dass sich der Thüringer Landeschef "gnadenlos selbst überschätzt", so der FDP-Politiker weiter. Höcke hatte nach dem Abbruch des Interviews erklärt: "Wir wissen nicht, was kommt. Dann ist klar, dass es mit mir kein Interview mehr für Sie geben wird." Was denn kommen könnte, wollte der ZDF-Reporter wissen. "Vielleicht werde ich auch mal eine interessante persönliche, politische Person in diesem Lande. Könnte doch sein", antwortete Höcke. Mit Blick auf die Drohungen Höckes gegen das ZDF erwartet Kubicki keine Stellungnahme der Bundes-AfD. "Denn es will sich in der Führungsspitze der Partei niemand mit ihm anlegen, um nicht am Ende selbst für ein Wahlergebnis mitverantwortlich gemacht zu werden, das unter den hochfliegenden Erwartungen liegt", so der Bundestagsvizepräsident. Von der Bundes-AfD sei auf Anfrage keine Stellungnahme zu erhalten gewesen, berichtet die Zeitung weiter. Zuvor hatte ZDF-Chefredakteur Peter Frey von der AfD-Führung eine Erklärung zu Höckes Verhalten verlangt. Der Mainzer Politikwissenschaftler Kai Arzheimer rechnet indes wegen des Landtagswahlkampfs in Thüringen nicht mit "scharfen" Reaktionen. Wenn überhaupt, dann seien allenfalls "einige mahnende" Worte aus der Bundespartei denkbar, verbunden mit dem Hinweis, "die Äußerungen Höckes seien missverständlich oder ironisch gemeint gewesen", sagte Arzheimer dem "Handelsblatt". Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, geht noch weiter: "Dieses unverhohlene Drohen und bewusste Anfüttern von Gewaltfantasien ist kein Ausrutscher Höckes, sondern seit Langem fester Bestandteil der politischen Strategie der AfD", so der Grünen-Politiker.
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9 Kommentare

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Kommentare

Zitat von Joachim-Datko: Ich schätze Herrn Höcke, insbesondere wegen seines Widerstandes gegen die massive Einwanderung aus Asien und Afrika. Uns droht tatsächlich eine Völkerwanderung aus Afrika nach Deutschland.

Der Gymnasiallehrer für Geschichte hat mit seinem Widerstand gegen den links-grünen Zeitgeist recht. Er ist Realist.

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker


Höcke ist kein Realist. Er ist ein Blender, dem das Wohlergehen des Einzelnen ohne Bedeutung ist. Für ihn zählt nur das Durchsetzen des eigenen Willens und der eigenen kranken Weltanschauung. Und dazu ist ihm jedes Mittel recht.

So einen "Realisten" hatten wir schon mal.

Topiflex - Molekularbiologe, Chemiker, Astrophysiker und Schlagzeuger in einer Punkband
Man sollte die Leute nicht auf ihr Aussehen reduzieren bzw. dafür belächeln. Dann lässt man sich genau auf das Niveau dieser herab. Andere Parteien haben auch nicht gerade die Modelgesichter im Verein ...
Es gibt viele überstudierte dort.Alles Abgehangene , die immer schon zu kurz gekommen sind mit ihrem fetten SUV vor dem Eigenheim.Deshalb sind sie auch so wütend wenn ihnen ein Afrikaner in der Sonne steht.
Und nun auch noch angebliche Asiaten.Mh meint man Tagestouristen?
Die in der DDR angeforderten Arbeiter für Jobs in der Produktion?
Die nach der Wende Abfall waren?
Man weiß es nicht was in den hässlichen Fratzen so vorgeht.
Einen Schönheitswettbewerb gewinnen die Storchs Höckes und Gaulands bestimmt nicht.Brrrr.
Ein Ingenieur und Physiker müsste doch eigentlich mehr in der Birne haben, als eine Faschist oder Nazi, wie Höcke, zu schätzen 👎
Das ZDF bzw. die Öffentlichen sollten die AFD'ler nicht beachten bzw. ihnen keinen Grund geben, irgendwie auf sich aufmerksam zu machen.
Achso, Ingenieur und Physiker passt irgendwie gar nicht. Wohl doch eher Schuhlabbruch, dann passt es wieder.

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