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Leichte Entspannung im Nahen Osten – Fokus auf Federal Reserve 

Gastautor: Folker Hellmeyer
18.09.2019, 14:10  |  855   |   |   

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1065 (07:14 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.0990 im europäischen Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 108.20. In der Folge notiert EUR-JPY bei 119.73. EUR-CHF oszilliert bei 1.0995.

Bereits gestern kam es zu einer leichten Entspannung an den Märkten in Folge der Nachrichten, dass die Schäden an den Öl-Produktionsanlagen in Saudi-Arabien weniger markant ausgefallen seien als zunächst unterstellt. Die Regierung in Saudi-Arabien ließ verlauten, dass bereits Ende September die Ölproduktion wider das normale Niveau erreichen werde. Damit schwanden und schwinden die Sorgen, dass ein übermäßiger Preisanstieg eine belastende Wirkung auf die Weltwirtschaft entfalten könnte.
Das Problem im Nahen Osten ist damit aber nicht gelöst. Die USA behaupten, dass sie belegen können, dass der Angriff aus dem Süden Irans erfolgte. Es gibt aber auch andere Stimmen. Die Sachlage bleibt unklar. 

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    • Fakt ist, dass der Weltöffentlichkeit bisher keine Beweise, sondern Behauptungen vorgelegt wurden. 
    • Fakt ist, dass der Trackrecord der USA bei derartigen Behauptungen wenig überzeugend ist.
    • Fakt ist, dass für das international geächtete Verbrechen eines Angriffskriegs (z.B. Irak) US-Amerikaner nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Das passiert immer nur anderen Protagonisten, die auf der Abschussliste der USA stehen. Ist das internationale Rechtsstaatlichkeit oder eine implizite Lex USA? 

Fazit: Dieses Problem wird die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte weiter beschäftigen!

Derweil wird die britische Demokratie weiter von den Tories zerfleischt. Sollte das Oberste Gericht im UK die parlamentarische Zwangspause als nicht rechtsgemäß bewerten, erwägt die Johnson Regierung dann eine neue Zwangspause des Parlaments zu verfügen.

Währenddessen verspricht der Chef der Labour-Partei, dass unter seiner Führung, die es ja gar nicht gibt, ein sensibler Brexit-Deal einem Referendum unterworfen würde.

Die britische Presse greift Luxemburgs Premier Bettel an, weil er allein ohne den Boris eine gemeinsam geplante Pressekonferenz gab. Der Boris mag eben keine britischen Landsleute, die mit seiner Politik unzufrieden sind und sich demonstrativ dagegen wehren. Ist diese Empfindlichkeit unseres Boris wirklich ein Problem Bettels oder ein Problem der Hybris britischer Medien, die aus dem medialen und unsachlichen Austeilen gegen Kontinentaleuropa in den vergangenen Jahrzehnten einen Extremsport machten?

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