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Bundesaußenminister "Dialog mit der Türkei aufrechterhalten"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
13.10.2019, 19:52  |  975   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat angesichts der türkischen die Militäroffensive in Nordsyrien davor gewarnt, den Dialog mit der Türkei abzubrechen. "Es ist auch wichtig, den Dialog mit der Türkei aufrecht zu halten. Es nützt auch nichts, sich gegenseitig mit Drohungen zu überbieten, ohne dass es irgendein Ergebnis gibt", sagte Maas am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".

Es bedürfe einer klaren Reaktion auf das, was dort in Syrien geschehe, denn es destabilisiere die Region. "Es wird den IS erstarken, was wirklich das Letzte ist, was wir uns wünschen können. Und es wird dazu führen, dass eine Vielzahl von Folgeproblemen entstehen", so der Bundesaußenminister. Maas fügte hinzu: "Wir haben jetzt schon 100.000 Flüchtlinge. Es wird eine humanitäre Notlage geben, dem kann man nicht einfach tatenlos zusehen. Das tun wir auch nicht und das tut auch nicht die Europäische Union. Sie ist nicht erpressbar."
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2 Kommentare

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Kommentare

Sieh mal,darum geht es hier nicht,das Problem liegt daran,dass die Lage eben zu kompliziert war und das Eskalations-Potential ist erheblich,da müssen wir uns drauf verlassen können,dass Absprachen eingehalten werden!
Trump,hat hier sicher auch nicht vorbildlich gehandelt,das ist wahr,aber es droht eine Situation zu entstehen,die die Türkei alleine nicht kontrollieren kann!
Es wurde bereits berichtet,dass syrisches Militär in die Region eilt und niemand will Putin auf der Nase rumtanzen,der Vorfall,mit dem russischen Flieger war schon genug.
Absehbar ist auch,dass das eher wenig wahrscheinlich mit einem Sieg für die Türkei enden wird,bleibt schwer zu hoffen,dass es sich um eine zeitlich eher begrenzte Maßnahme handelte,die nun bald beendet sein wird,bevor es zur Eskalation kommt.
Das,was da gewonnen werden kann,ist all den diplomatischen Schaden und vor allem den wirtschaftlichen Schaden,der an gerichtet wird überhaupt nicht wert!
Möglicherweise,sind ja nun einige störende Raketenstellungen der Kurden weg und man kommt einfach noch so davon,aber auch die NATO erwartet mit Recht etwas mehr Besonnenheit,von ihren Partnern,das Ganze da wird doch mit noch mehr Beteiligten zusehens zum Pulverfass!
Welch hypokratische Heuchlerei. Ist die PYD wirklich besser als die DEAS? Also eine Terrorgruppe besser als die andere Terrorgruppe? Sogar besser als den Sicherheitsbedürfnissen eines NATO Partners?

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