DAX-0,19 % EUR/USD+0,03 % Gold-0,56 % Öl (Brent)-0,01 %

Wirecard Angeschlagen, aber lebt noch.

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
18.10.2019, 14:20  |  424   |   |   
TecDAX | Wirecard: Angeschlagen, aber lebt noch.
Wirecard mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der Wirecard steigt...
Ich erwarte, dass der Wirecard fällt...

Verantwortlich für diese Werbung ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com. Disclaimer

Wirecard AG (ISIN:. DE0007472060) und Financial Times - am Freitag werden die Wunden gezählt und nochmal nachgeschlagen. Es ist noch lange nicht vorbei!

...auf jeden Fall ist nichts mehr wie zuvor: Der Kurs von Wirecard brach am Tag 1 des neuen FT Angriffs erst mal auf 107,00 EUR (von 140,10 EUR am Vortag) ein und erholte sich dann wieder auf 122,75 (18:47 Uhr, Frankfurter Handel). Am Tag 2 blieb nun eine richtige Erholung in Richtung "Vorveröffentlichungskursniveaus" aus. Zuviel Unsicherheit, zuviel Angst vor weiteren Enthüllungen, ob nun wahr oder nicht, hält die Anleger ab. Erholungsversuche Richtung 125,00 EUR gingen die Luft aus. Am Ende war man wieder bei 120,00 EUR. Tag 3 hielt sich leicht unter 120,00 EUR und heute, am Zag 4 ging es weiter bergab! Kurse von 115,30 als Tagestief gaben die Stimmung wieder. Selbst wenn relativ viele an der Bedeutung der unterstellten Bilanzmanipulationen zweifeln, sind der "kaputte" Chart und die - so wird es zumindest allgemein eingeschätzt - nicht dezidiert genug ausgeführte Widerrede Wirecards zu belastend. Zumindest noch.Jedenfalls handelt Wirecard aktuell im Minus mit noch -1,75 EUR bei 116,35 EUR (18.10.2019 / 14:51 Uhr)

Kann es sein, dass Milliarden EUR Börsenwert von dem Kampf einer Zeitung mit einem Unternehmen abhängen? Sollte nicht entweder jetzt Punkt für Punkt belegt werden, entweder von der FT oder von Wirecard und das gegenüber einem "neutralen" Dritten? Haben die Behörden keine Einfluß- und Prüfmöglichkeiten oder -pflichten? Die Kursentwicklung gibt derzeit eher der FT Recht - mal schauen wie es weitergeht.

{loadmodule mod_custom,Nebenwerte - Anzeige in Artikel (Produkt)}

Eine neue Zeitrechnung für die Aktionäre

Am Freitag schießt die Financial Times wieder. Diesmal könnte man sagen "unfair": Gebetsmühlenhaft die "unanswered questions" zu wiederholen mit dem klaren Stand der Dinge, dass Wirecard erklärt hat; aufgrund der Komplexität der Fragestellungen etwas Zeit für die Einzelheiten zu brauchen, ist einfach nur provokant. Trägt eigentlich nichts zur Aufklärung bei, außer vielleicht Aufmerksamkeit und Auflage.

Wenn man sich den ersten FT-Artikel durchliest und die als Belege aufgeführten gewhistleblowerten Unterlagen ansieht, versteht man, dass bei einem schnell gewachsenen - mittlerweile - Großunternehmen, die einzelnen Belege zu einzelnen Geschäftsvorfällen, Ereignisse aus 2016 betreffend, zusammenzustellen durchaus etwas Zeit gebraucht wird. Und dann -alles andere ist fahrlässig und nicht im Interesse der Aktionäre - werden diese Belege, deren Inhalt, deren Grad der Vertraulichkeit und deren Relevanz bestimmt auch noch im zweiten Schritt von externen Anwälten und Beratern geprüft werden müssen, als Basis einer Gegendarstellung verwendet werdenmüssen. Das braucht Zeit.

Seite 1 von 3
Diesen Artikel teilen
Wertpapier

Mehr zum Thema
Klicken Sie auf eines der Themen und seien Sie stets dazu informiert. Mehr Informationen hier.
BilanzbetrugAnlegerDAXEURAnalysten


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel